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"Schade für die Zyprioten, gut für Europa"

Vor allem das Thema Zypern beschäftigt die Leser von DW-WORLD. Weitere Schwerpunkte in den Mails: die US-amerikanische Außenpolitik, die Entwicklung im Irak sowie die Fusionen in der Pharmaindustrie.

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Außenpolitik von US-Präsident George W. Bush

Diese Politik (…) kann kaum das Vertrauen der Massen gewinnen. (…) Sowohl im Irak als auch in der Nahost-Politik gibt es jetzt neue Fronten. Die USA haben in der Welt Gesicht verloren und Hass gewonnen. (Abdollahi Ali)

Mit Verlaub: Von der was soll ich was halten??? (Otto Bröchler)


Elefantenhochzeit in der Pharmaindustrie

Was mich an dieser Fusion interessiert, ist: welchen Nutzen haben die Konsumenten respektive Patienten? Welches Medikament wird aufgrund der so genannten Synergieeffekte morgen billiger? Vermutlich werden wieder nur die Anteilseigner profitieren. (…) Es entsteht ein weltweiter Monopolist, der kaum Mitarbeiter braucht. Das ist die schöne, neue, ach so neoliberale Welt. Mir kommt das nackte Grausen bei der Vorstellung. (Johannes Kaiblinger)

Ich habe mein ganzes Leben fur die Pharma-Industrie hier in Brasilien gearbeitet und in den letzten Jahren einige Pharmafusionen erlebt. Ich sehe ein, dass es gar keinen anderen Weg gibt um gegen die Konkurrenten zu bestehen, weil ein Forschungsprozess sehr hohe Kosten mit sich bringt. Andererseits man muss mit den Arbeitsplatzverlusten rechnen. (Celso Mendes Alves)


Truppenabzug im Irak

Ich finde es richtig ist, dass die spanischen Truppen zurück geholt werden. Wenn die Soldaten dort bleiben, wird es mehr Probleme für die unschuldigen Leute in Spanien geben. (A.Q. Guerrero)

Der spanische Truppenabzug ist ein Signal und eine Lehrveranstaltung für die Terroristen. Sie wissen jetzt wie sie ein Land in ihrem Sinn beeinflussen können. Unter dem Motto "wir bomben uns die Regierungen schon zurecht". Die "gnädigen" Reaktionen von Sadr sagen doch alles. Ich halte nichts von diesem Abzug. (Markus Spiegel)


EU und Zypern

Die EU hält sich zurück, weil dadurch im Endeffekt die Beitrittsverhandlungen mit der Türkei um ein paar Jahre zurück geworfen werden. Und ganz still und heimlich wünscht "man" sich doch, dass die Türkei keine Mitgliedschaft erlangt. Und so dient das Referendum auf Zypern als Mittel zum Zweck. Schade für die Zyprioten, gut für Europa. (Viola Hoffmann)

Ich bin entsetzt darüber, dass sich die EU-Außenminister nicht dazu durchgerungen haben, allen Zyprioten zu empfehlen, für den UN-Vorstoß zu stimmen. Es ist mir unerklärlich, warum der UNO-Generalsekretär sich so für die Wiedervereinigung Zyperns einsetzt, ohne dass die EU-Außenminister sich öffentlich positiv für ein "JA" durchringen. Schade, Fischer und Co. haben einen guten Zeitpunkt verpasst! Schade! (Werner Külheim)

Was hindert die EU daran, den türkischen Teil so zu behandeln, als hätte das Referendum geklappt? Man muss dies aus mindestens zwei Gründen tun:
1. weil eine EU-Außengrenze mitten auf der Insel äußerst unpraktikabel ist;
2. um eine Wiedervereinigung zu einem späteren Zeitpunkt nicht zu erschweren. (Renate Weidinger)

Jahrzehnte lang waren es die Türken auf Zypern, die die Wiedervereinigung blockierten, da sie auf die Anerkennung ihres "Staates" gehofft hatten. (…) Eine Woche vor dem hart erkämpften EU-Beitritt Zyperns ist es der Türkei endlich eingefallen, dass sie auch etwas nachgeben muss, um die eigene EU-Mitgliedschaft zu befördern. Man sollte den griechischen Zypern nicht vorwerfen, dass sie auch einmal intransigent abgestimmt haben ....! Das Timing der Volksabstimmung war wirklich schlecht. (Mary Cole)

Die EU sollte sich für eine Lösung nach internationalen und nach EU-Recht einsetzen. (Stavros Ivanakis)


Anmerkung in eigener Sache:

Wir freuen uns über jede Zuschrift, aber wir können nicht alle Leserbriefe veröffentlichen. Aus redaktionellen Gründen behalten wir uns Kürzungen vor. Die Inhalte entsprechen nicht unbedingt der Meinung der Redaktion.

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