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Wirtschaft

Schützenhilfe für E.ON: EU-Kommission geht gegen Spanien vor

E.ON bekommt im Übernahmekampf um den spanischen Stromversorger Endesa Schützenhilfe von der EU-Kommission. Sie will gegen die spanische Regierung wegen deren Blockadepolitik vorgehen. Ein Verfahren wegen Verletzung des EU-Vertrags dürfte im kommenden Monat eröffnet werden, hieß es am Montag in Brüsseler EU-Kreisen. Ein solches Verfahren kann sich Jahre hinziehen und im äußersten Fall vor den Europäischen Gerichtshof (EuGH) gehen. Die spanische Regierung will, dass Endesa in spanischer Hand bleibt und favorisiert daher die als feindlich eingestufte Offerte des heimischen Gasversorgers Gas Natural. Die Mitarbeiter von EU-Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes untersuchen derzeit das Übernahmeangebot von E.ON separat unter den Regeln der EU-Fusions-Kontrollverordnung. Ein Ergebnis soll bis 25. April vorliegen.

  • Datum 20.03.2006
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  • Permalink http://p.dw.com/p/88YF
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