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Aktuell Asien

Schüsse an der innerkoreanischen Grenze

Erneuter Zwischenfall zwischen Nord- und Südkorea: Soldaten des kommunistischen Nordens hielten sich sehr nahe an der Grenze auf. Südkoreas Militär gab Warnschüsse ab.

Etwa zehn nordkoreanische Soldaten hätten Grenzmarkierungen fotografiert und dabei beinahe südkoreanisches Territorium betreten, erklärte ein Sprecher des südkoreanischen Generalstabs nach Angaben der südkoreanischen Nachrichtenagentur "Yonhap". Einige Stunden später hätten sie sich jedoch wieder zurückgezogen. Das südkoreanische Militär habe Warnschüsse abgegeben.

Militärmanöver des Südens

Unterdessen begann das südkoreanische Militär sein jährliches Militärmanöver "Hoguk". An der zwölftägigen Übung, die seit 1996 jährlich stattfindet, nehmen diesmal 330.000 Soldaten teil, etwa viermal so viele wie üblicherweise in den letzten Jahren. Auch US-Soldaten werden bei der Übung eingesetzt. Mit diesem bisher größten Manöver reagiert Südkorea auf intensive Militärtrainings, die Nordkorea in den vergangenen Monaten abgehalten hat, berichtet "Yonhap" mit Verweis auf eine Quelle innerhalb des südkoreanischen Generalstabs.

Die nordkoreanische Führung hatte dem Süden am Freitag vorgeworfen, mit dem Manöver einen Krieg provozieren zu wollen. In den letzten Monaten gab es immer wieder Zusammenstöße zwischen beiden Ländern.

Sav/cr (AFP, AP, dpa)