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Aktuell Kultur

Schönheitskönigin beim Papst

Schon immer hatte die gläubige "Miss Germany" von solch einer Begegnung geträumt. Nun war es soweit. Auf dem Petersplatz in Rom sprach Lena Bröder mit Papst Franziskus. Und sie hatte ein besonderes Geschenk dabei.

Die angehende Religionslehrerin war aufgeregt. War es doch das erste Mal seit 89 Jahren, dass ein Oberhaupt der katholischen Kirche eine "Miss Germany" empfing. Der Chef des Freiburger Herder-Verlags, Manuel Herder, hatte das Treffen vermittelt.

Gemeinsam mit anderen Ehrengästen stand die 26-jährige Bröder bei der wöchentlichen Generalaudienz auf dem Petersplatz in Rom in der ersten Reihe - ganz in der Nähe des überdachten Papst-Stuhls. Von dem aus hatte Franziskus zuvor zu den tausenden Gläubigen gesprochen.

Im Februar wurde Lena Bröder für ein Jahr zur schönsten Frau Deutschlands gekürt (Foto: dpa)

Im Februar wurde Lena Bröder für ein Jahr zur schönsten Frau Deutschlands gekürt

Anschließend überreichte "Miss Germany" dem Papst das erste Exemplar ihres Buches "Das Schöne in mir - Mit Glaube zum Erfolg". Dabei wechselte sie einige Worte mit dem Argentinier.

Die Begegnung mit dem Papst habe sie bewegt, erklärte Deutschlands schönste Frau anschließend. "Ich habe ihm gesagt, dass ich für ihn bete." Weiter habe sie Franziskus berichtet, dass ihre Schüler und sie sich einen Besuch des Papstes in Deutschland wünschten.

Erst vor wenigen Tagen hatte Franziskus das Streben nach einem perfekten Körper angeprangert. "Die Welt wird nicht besser, nur weil augenscheinlich perfekte Menschen in ihr leben", sagte der Papst am Wochenende in einem Gottesdienst für Behinderte auf dem Petersplatz.

se/wl (kna, dpa)