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Flugsicherheit

Schärfere Sicherheitskontrollen für USA-Reisende

Alle Passagiere auf internationalen Flügen in die USA müssen sich von diesem Donnerstag an auf schärfere Sicherheitskontrollen einstellen. Zu den Maßnahmen gehören unter anderem Befragungen beim Check-in.

Fluggesellschaften müssen US-Reisende künftig strengeren Sicherheitschecks unterziehen. Das teilte die US-Transportsicherheitsbehörde TSA mit. Demnach beginnen die Fluggesellschaften mit der Umsetzung von Maßnahmen, die von zusätzlichen Passagierbefragungen über verschärfte Überprüfungen von elektronischen Geräten bis hin zu verstärkter Sicherheit in der Nähe von Flugzeugen reichen könnten. "Diese neuen Maßnahmen werden alle Flüge von Flughäfen betreffen, die als letzter Abreisepunkt in die Vereinigten Staaten dienen", sagte TSA-Sprecherin Lisa Farbstein. 

Passagiere mit dem Ziel USA müssten sich auf Befragungen beim Check-in, während der Überprüfung von Dokumenten oder am Gate einstellen, erklärte ein Lufthansa-Sprecher. Auch die Fluggesellschaft Emirates bestätigte, beim Check-in-Schalter würden fortan Befragungen der Passagiere erfolgen. Die Fluggesellschaft Air France sprach von einem zusätzlichen "Sicherheits-Interview". Cathay Pacific nannte strengere Vorgaben bei der Gepäckaufgabe in Hongkong. Die Fluggesellschaften empfahlen Passagieren, früh zum Einchecken zu kommen.

Check-in-Schalter am Hamburger Flughafen (picture alliance/dpa/D. Reinhardt)

Check-in-Schalter am Hamburger Flughafen

Der Internationale Luftfahrtverband (IATA) lobte die Maßnahmen - sie würden neue Maßstäbe für Flugsicherheit setzen. Die USA bewiesen "Flexibilität" in der Umsetzung, sagte IATA-Sprecher Perry Flint. Flughäfen sowie Fluggesellschaften hätten viel Arbeit in die Maßnahmen gesteckt.

Vergangene Woche hatten US-Abgeordnete des Heimatschutzausschusses Flughäfen in Europa und dem Nahen Osten besucht, um Sicherheitsvorkehrungen zu untersuchen und über die Anti-Terror-Kooperation zu beraten. Der Abgeordnete John Katko erklärte, es müsse alles unternommen werden, um auf "die sich wandelnde Bedrohung des weltweiten Luftfahrtsektors" zu reagieren.

Die USA hatten bereits im Juni mitgeteilt, dass sie ein schärferes Screening von USA-Passagieren fordern. Die Frist für eine Umsetzung läuft Montag ab.

stu/qu (afp, dpa)

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