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Fit & gesund

Sauna - wie man richtig sauniert

Ursprünglich kommt die Sauna aus Finnland und ist ein mit Holz verkleideten Raum, der mittels eines Ofens auf 80 bis über 100 Celsius aufgeheizt wird. Ein solches Schwitzbad wirkt herrlich entspannend und tut auch der Gesundheit gut. Vorausgesetzt man weiß, wie man es richtig macht.

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Vor dem Saunieren sollte man duschen, um den Fettfilm auf der Haut zu entfernen und dadurch leichter zu schwitzen. Gut abtrocknen, da trockene Haut besser ausdünstet. Eventuell ein warmes Fußbad, denn das weitet die Blutgefäße und man schwitzt besser. Dann ist man bereit für den Saunagang. Anfänger sollten auf der unteren oder mittleren Bank Platz nehmen, da es oben noch heißer ist. Wer lieber sitzt, sollte die Beine auf die Bank legen - so herrscht dieselbe Temperatur um den gesamten Körper. Wer Venenprobleme hat, sollte die Beine ebenfalls hoch lagern, damit die Blutgefäße entlastet sind. Durch den Aufguss entsteht ein zusätzlicher Hitzereiz für den Körper. Ehe man den Saunaraum verlässt, wartet man noch ein bis zwei Minuten. Wer bis dahin lag, sollte sich nun aufrecht hinsetzen und seine Beine bewegen, um den Kreislauf auf das Aufstehen vorzubereiten.Ein Saunagang dauert in der Regel 8 bis 15 Minuten.

Dann folgt die ebenso wichtige Abkühlphase. Wenn möglich, an die frische Luft gehen, um Sauerstoff zu tanken. Auf jeden Fall sollte man sich im Tauchbecken, unter der Dusche oder mit dem Kneipp-Schlauch ausgiebig abkühlen. So werden die Blutgefäße trainiert, da sie sich nun blitzschnell zusammenziehen. Danach sollte man sich etwa 10 bis 20 Minuten ausruhen. Um den Körper auf den nächsten Saunagang vorzubereiten  - maximal drei dürfen es sein.

Wer regelmäßig die trockene Hitze genießt wird seltener krank. Der Wechsel von heiß und kalt fördert die Produktion von weißen Blutkörperchen und kurbelt so das Immunsystem an. Laut Studien senkt regelmäßiges Saunieren  - einmal pro Woche mindestens - den Blutdruck. Auch Ekzeme können sich bessern und auch die Stimmung – durch die Ausschüttung von Endorphinen.

Menschen mit Herz- und Kreislauferkrankungen oder akuten Asthmaproblemen sollten auf einen Saunabesuch verzichten. Der Kälteschock beim Abduschen nach der Sauna könnte einen Anfall auslösen. Wer eine Nierenerkrankung hat, für den ist die Sauna ebenfalls sehr belastend. Auch bei akuten grippalen Infekten nicht in die Sauna!