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Aktuell Europa

Sarkozy plant Kandidatur für das Präsidentenamt

Bereits von 2007 bis 2012 war Nicolas Sarkozy Präsident Frankreichs. Nun bereitet der innenpolitische Hardliner ein Comeback vor. Kenner gehen davon aus, dass Sarkozy durchaus Chancen hat.

Um den Weg zurück in den Elysee-Palast zu finden, stellt Sarkozy die Weichen und tritt von der Spitze der Partei "Die Republikaner" zurück. Sarkozy kann sich nicht in dem Vorausscheid zur Wahl stellen, wenn er Parteivorsitzender ist. Er muss das Amt spätestens zwei Wochen vor dem Meldeschluss am 9. September niederlegen.

Die Anhänger der Republikaner sowie der anderen Rechts- und Mitte-Rechts-Parteien werden im November darüber entscheiden, wer für die Konservativen bei der Präsidentenwahl 2017 antritt. Der Kandidat der Republikaner wird dann voraussichtlich gegen Marine Le Pen vom rechtsextremen Front National und den Sozialisten Francois Hollande antreten.

Juppe ist Kontrahent

"Dieser Nationalrat wird mein letzter als Präsident der Republikaner sein", sagte Sarkozy auf einer Veranstaltung der Partei. Er plädierte zugleich für einen fairen Wettbewerb zwischen den Bewerbern der Konservativen. Sie würden an zwei Fronten kämpfen müssen, auf der linken Seite und an der extrem rechten. "Daher ist es inakzeptabel, dass wir uns gegenseitig attackieren", so Sarkozy. Als einer seiner Kontrahenten gilt der frühere Ministerpräsident Alain Juppe.

cgn/fab (ap, rtr)

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