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Smog-Alarm

Sandsturm hüllt Peking in gelbes Licht

Peking verschwindet unter einem grau-gelben Schleier aus Smog und Sand. Das dichte staubige Gemisch sorgt für Chaos und ist gefährlich.

Die dichten Sandstürme haben im Norden Chinas die Schadstoffwerte in der Luft in "gefährliche" Höhen schnellen lassen. Die Behörden riefen ältere Menschen und Kinder dazu auf, am besten zu Hause zu bleiben und nicht vor die Tür zu gehen.

China Sandsturm in Peking (Foto: Reuters)

Die Wolkenkratzer verschwinden unter der Dunstglocke

In der Hauptstadt Peking erreichte der Index für den besonders gesundheitsgefährdenden Feinstaub mehr als 623 Mikrogramm und liegt damit 25-fach über dem empfohlenen Grenzwert der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Die größeren Partikel überstiegen mit 1000 Mikrogramm das 20-Fache.

China Sandsturm in Peking (Foto: Reuters)

Mit Mundschutz gegen gefährliche Feinstaubpartikel

Betroffen sind Millionen Menschen. Die Sichtweite fiel auf wenige hundert Meter. Viele Menschen schützten sich auf den Straßen mit Atemmasken vor den feinen Partikeln, die in die Lunge geraten und sogar in den Blutkreislauf eindringen können. Ärzte warnen vor Entzündungen der Atemwege, aber auch Thrombosen und Herzstörungen.

China Sandsturm in Peking (Foto: Reuters)

Kaum Sicht auf den Straßen

Das Frühjahr ist in Nordchina die Sandsturm-Saison. Kräftige Winde tragen Sand und feinen Staub aus der Wüste Gobi und der Mongolei in die ohnehin stark versmogten und dicht besiedelten Industrieregionen. In den Provinzen Liaoning, Heilongjiang und in der Inneren Mongolei sprengten die Schadstoffwerte vielerorts die verfügbare Skala. Warnungen wurden auch in den Provinzen Hebei, Gansu, Ningxia, Shaanxi, Shanxi, Jilin und Teilen von Xinjiang ausgesprochen.

pab/cr (afp, dpa)