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Wirtschaft

Samsung erwartet Gewinneinbruch

Der weltgrößte Smartphonehersteller Samsung kommt in Bedrängnis und das, obwohl er mehr Mobilfunktelefone verkauft denn je. Es ist nicht nur Dauerkonkurrent Apple, der Samsung unter Druck setzt.

Der harte Konkurrenzkampf auf dem Markt für Smartphones setzt dem südkoreanischen Technologie-Konzern Samsung heftig zu. Zwischen Juli und September sank der Gewinn im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ersten Schätzungen zufolge um knapp 60 Prozent auf 4,1 Billionen Won, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Dies entspricht rund drei Milliarden Euro.

Samsung steigerte im abgelaufenen Quartal nach eigenen Angaben zwar den Verkauf seiner Handys. Allerdings seien die Smartphones im Schnitt billiger gewesen, zudem seien die Werbe-Ausgaben gestiegen. Die Gewinnmarge sei dadurch geschrumpft.

Analysten hatten noch mit einem Quartalsergebnis von 5,6 Billionen Won (4,2 Milliarden Euro) gerechnet.

Samsung hängt vom Smartphone ab

Samsung stellt zwar eine große Bandbreite elektronischer Bauteile und Geräte her - von Speicherchips über Fernseher bis hin zu Spülmaschinen. Smartphnones, Tablets und andere mobile Endgeräte sorgen aber für mehr als die Hälfte des Konzerngewinns.

Gerade im Smartphone-Markt schwächt sich das Wachstum aber schon seit längerem ab. Der Markt gilt als so gut wie gesättigt. Zudem leidet Samsung immer mehr unter dem Konkurrenzkampf seines Erzrivalen Apple und der Billigkonkurrenz aus China. Vor allem in Schwellenländern kämpft Samsung mit chinesischen Konkurrenten wie Huawei und Lenovo.

Der geschätzte Umsatz für das dritte Quartal werde bei 47 Billionen Won (35 Milliarden Euro) liegen, nach rund 59 Billionen Won (44 Milliarden Euro) im dritten Quartal 2013, teilte Samsung mit.

Sieben Prozent Marktanteil hat Samsung in letzter Zeit eingebüßt und kontrolliert nun noch ein Viertel des weltweiten Smartphone-Marktes. Huawei hingegen hat seine Verkäufe innerhalb eines Jahres nahezu verdoppelt.

jw/zdh (afp, dpa, rtr)