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Nachrichten

Samstag, 30. Oktober 2010

Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.


NAGOYA: Umweltschützer haben das bei der UN-Artenschutzkonferenz im japanischen Nagoya ausgehandelte Maßnahmenpaket begrüßt. Der Chef der Umweltorganisation WWF, Leape, nannte das Protokoll ein historisches Ereignis. Der Leiter des UN-Umweltprogramms UNEP, Steiner, sprach von einem Tag zum Feiern. Die Delegierten aus 193 Staaten hatten zuvor unter anderem beschlossen, den Verlust der Artenvielfalt bis 2020 zu stoppen. Dazu sollen 17 Prozent der Landfläche und zehn Prozent der Meeresfläche unter Schutz gestellt, und die Überfischung und Überdüngung eingestellt werden.

USA verschärfen nach Sprengstofffunden Sicherheitsmaßnahmen:

WASHNGTON: Nach dem Fund zweier mit Sprengstoff gefüllter Pakete an Bord von Frachtflugzeugen mit Ziel USA, hat Präsident Obama die Sicherheitsmaßnahmen verschärft. Der zusätzliche Schutz bleibe so lange wie nötig in Kraft, sagte Obama in Washington. Von den in Dubai und in Großbritannien sichergestellten Luftfrachtsendungen aus dem Jemen sei eine terroristische Gefahr ausgegangen. Die britische Innenministerin May bestätigte inzwischen, dass das auf dem East-Midlands-Flughafen entdeckte Paket explosives Material enthalten habe. Die beiden Sendungen waren für jüdische Einrichtungen in Chicago bestimmt. Die US-Behörden vermuten dahinter die Terrororganisation El Kaida im Jemen.

NATO wehrt Angriff auf Posten in Afghanistan ab:

KABUL: NATO-Truppen haben im Osten Afghanistans einen Angriff auf einen Außenposten der Koalitionstruppen abgewehrt. Dabei seien mindestens 30 Aufständische getötet und fünf NATO-Soldaten verletzt worden, teilte das Bündnis mit. Unterdessen warnte der US-Sondergesandte für Pakistan und Afghanistan, Holbrooke, vor zu großen Hoffnungen auf direkte Friedensgespräche mit den Taliban. Zwar gebe es immer mehr Kämpfer, die verhandeln wollten, dabei handele es sich aber nicht um Anführer der Radikal-Islamisten.

Mindestens 30 Tote bei Selbstmordanschlag im Irak:

BAGDAD: Nach dem Selbstmordanschlag in der irakischen Stadt Balad Rus ist die Zahl der Toten auf mindestens 30 gestiegen. Fast 70 weitere Menschen seien verletzt worden, als sich der Attentäter in einem gut besuchten Kaffeehaus in die Luft sprengte, teilte die Polizei mit. Viele der Opfer seien schiitische Kurden. Der Anschlag ist der schwerste im Irak seit Wochen.

Hunderte Koreaner reisen zu Familientreffen nach Nordkorea:

SEOUL: Mehr als 400 Südkoreaner sind nach Nordkorea gereist, um zum ersten Mal seit 60 Jahren ihre dort lebenden Verwandten zu treffen. Der Buskonvoi habe am Samstagmorgen Ortszeit die schwer bewachte Grenze zwischen den beiden Staaten passiert, berichtet die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap. Das Treffen soll bis Montag andauern. Eine weiteres großes Famlienwiedersehen soll am Mittwoch stattfinden. Erst am Freitag hatten sich die Spannungen zwischen beiden Ländern nach einem Schusswechsel an der Grenze verschärft. Nordkoreanische Soldaten sollen Angaben des südkoreanischen Generalstabs zufolge zwei Mal Richtung Südkorea geschossen haben. Verletzt worden sei niemand.

Koalition rechnet für 2011 mit bis zu 45 Milliarden Euro neuen Schulden:

BERLIN: Haushaltspolitiker der Koalition gehen wegen der guten Konjunktur für das kommende Jahr von einer geringeren Neuverschuldung aus, als bislang geplant. Auch in Ministeriumskreisen sei nur noch von etwa 45 Milliarden Euro die Rede, berichtet die "Bild"-Zeitung. Bislang hatte die Regierung damit gerechnet, sich 2011 auf den Finanzmärkten knapp 58 Milliarden Euro leihen zu müssen. Als Gründe für die um rund ein Fünftel niedrigere Nettokreditaufnahme werden höhere Steuereinnahmen sowie geringere Zinsausgaben genannt.

SPD-Vizechef Scholz: Deutschland hat den weltweit offensten Arbeitsmarkt:

BERLIN: Der stellvertretende SPD-Vorsitzende Scholz hat die Diskussion über eine leichtere Einwanderung qualifizierter Ausländer als "Gespensterdebatte" bezeichnet. Seit 2009 habe Deutschland den weltweit offensten Arbeitsmarkt für Akademiker, sagte Scholz der "Saarbrücker Zeitung". Davon profitierten auch Hochschul-Absolventen aus Ländern außerhalb der EU. Bei ihnen werde lediglich geprüft, ob sie das übliche Gehalt verdienten und ob Arbeit suchende EU-Bürger Vorrang hätten. Zugleich warb der SPD-Politiker für eine stärkere Ausbildungsförderung einheimischer Jugendlicher. Den Fachkräftemangel zum Beispiel in der Altenpflege könne man durch Qualifizierungen sowie eine bessere Bezahlung beheben.

Das Wetter in Deutschland: Wolkig mit Auflockerungen:

DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Wolkig mit Auflockerungen, im Westen und Nordwesten zeitweise Regen. Im Südosten etwas Sonne. Höchstwerte zwischen 11 und 20 Grad.

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