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Nachrichten

Samstag, 3. Juli 2010

Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

KINSHASA: Durch die Explosion eines Tanklasters sind in der Demokratischen Republik Kongo nach Angaben der örtlichen Behörden etwa 200 Menschen ums Leben gekommen. 100 Bewohner des Dorfes Sange in der Provinz Süd-Kivu im Osten des afrikanischen Landes wurden verletzt. Laut bisherigen Ermittlungen der Polizei war der mit Treibstoff beladene Tankwagen, der aus Tansania kam, wegen überhöhter Geschwindigkeit mitten in der Ortschaft umgekippt. Unter den Toten sind auch fünf Mitglieder der UN-Friedenstruppe, die die Menschen davon abhalten wollten, sich dem LKW zu nähern.

KAPSTADT: Bundeskanzlerin Merkel ist anlässlich des Viertelfinalspieles der deutschen Nationalmannschaft gegen Argentinien zur Fußball-Weltmeisterschaft nach Südafrika gereist. Begleitet wird sie von Abgeordneten von CDU, CSU und FDP. Sozialdemokraten, Grüne und Linke hatten den Ausflug nach Kapstadt als unverhältnismäßig teuer kritisiert. Merkel wird auch ein Gespräch mit Südafrikas Präsident Zuma führen.

KIEW: Die amerikanische Außenministerin Clinton hat in der Ukraine bekräftigt, die NATO stehe für die frühere Sowjetrepublik weiter offen. Die USA bewerteten auch die Bemühungen der Ukraine um eine Vertiefung der Beziehungen zu Moskau positiv, solange sie gleichzeitig aufgeschlossen bleibe für engere Kontakte zu den USA und Europa, sagte Clinton zum Abschluss ihres Besuchs in Kiew. Es sei falsch, die Ukraine in eine Entscheidung zwischen Russland und dem Westen zu zwingen.

BISCHKEK: In der zentralasiatischen Republik Kirgisistan ist die bisherige Übergangspräsidentin Otunbajewa als Staatschefin vereidigt worden. Otunbajewa soll das Amt bis zur Präsidentenwahl im nächsten Jahr ausüben. Vor knapp einer Woche hatten die Kirgisen für eine neue Verfassung gestimmt, die die Machtbefugnisse des Präsidenten zugunsten des Parlaments einschränkt. So soll eine autoritäre Führung wie unter dem im April gestürzten Präsidenten Bakijew vermieden werden.

CONACRY: Die Entscheidung über den ersten frei gewählten Präsidenten im westafrikanischen Guinea seit der Unabhängigkeit von Frankreich 1958 fällt erst in einer Stichwahl. Für die zweite Runde qualifizierten sich nach Angaben der Wahlkommission der frühere Ministerpräsident Diallo und der langjährige Oppositionspolitiker Conde. Auf Diallo entfielen fast 40 und auf Conde mehr als 20 Prozent der Stimmen. - Guinea ist reich an Rohstoffen, die Bevölkerung lebt dennoch in großer Armut.

TEL AVIV: Der israelische Regierungschef Netanjahu hat eine Entschuldigung für den Angriff auf die Hilfsflotte für die Palästinenser im Gazastreifen und den Tod von neun Türken an Bord ausgeschlossen. Israel könne sich nicht dafür entschuldigen, dass seine Soldaten sich selbst verteidigen mussten, sagte Netanjahu im israelischen Fernsehen. Rund einen Monat nach dem Kommandounternehmen gegen die Gaza-Flotille sprach er sich aber für eine Entspannung im Verhältnis zur Türkei aus.

NEW YORK: Die Vereinten Nationen haben ihr Engagement für die Gleichberechtigung von Frauen auf eine neue Grundlage gestellt. Die UN-Vollversammlung beschloss, ein neues Ressort zur Förderung der Rechte und Interessen der weiblichen Weltbevölkerung einzurichten. "UN Women", wie die neue Einheit heißt, fasst vier kleinere Organisationen zusammen, die sich bislang mit Frauenarbeit befasst haben. Sie soll mit einem Fonds von einer halben Milliarde Dollar ausgestattet werden und Anfang nächsten Jahres die Arbeit aufnehmen.

ZUR FUSSBALL-WELTMEISTERSCHAFT: Die Niederlande und Uruguay haben sich als erste Mannschaften für das Halbfinale qualifiziert. Brasilien muss dagegen seinen Traum vom sechsten Titel begraben. Der Rekord-Weltmeister verlor das Viertelfinale in Port Elizabeth mit 1:2 gegen die Niederländer, die am Dienstag im Halbfinale in Kapstadt auf Uruguay treffen. Die Südamerikaner besiegten in Johannesburg Ghana mit 5:3 nach Elfmeterschießen und warfen damit die letzte afrikanische Mannschaft aus dem Turnier.

DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Verbreitet sonnig und heiß. Gegen Abend im Westen und Südwesten schwere Gewitter. Höchstwerte zwischen 30 und 36 Grad Celsius.

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