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Nachrichten

Samstag, 23. August 2008

Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die Nachrichten der Deutschen Welle vom Samstag - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

WASHINGTON: Frankreich und die USA haben Russland vorgeworfen, sich beim Truppenabzug aus Georgien nicht an die Vereinbarungen des Sechs- Punkte-Plans für eine Waffenruhe im Kaukasuskonflikt zu halten. Die russische Armee habe sich nicht vollständig aus den Gebieten zurückgezogen, die als unumstritten gelten, heißt es in einer gemeinsamen Veröffentlichung von Präsident George W. Bush und dem französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy. Beide Präsidenten hatten zuvor miteinander telefoniert. Sie forderten Moskau auf, das Abkommen vollständig umzusetzen. Auch Großbritannien äußerte sich besorgt darüber, dass Russland seine Verpflichtungen in Georgien nicht erfüllt habe. Dagegen hatte Russland erklärt, der Rückzug in die abtrünnige Region Südossetien sei vollzogen. Es blieben aber Soldaten in einer neuen Pufferzone zwischen Georgien und Südossetien stationiert.

WASHINGTON: Der designierte Präsidentschaftskandidat der US-Demokraten, Barack Obama, hat den 65-jährigen Senator Joseph Biden als seinen Kandidaten für das Amt des Vizepräsidenten benannt. Entsprechende Medienberichte bestätigte die Wahlkampforganisation der Demokraten. Biden ist der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Senat. Obama will seinen Kandidaten im Laufe des Tages in seinem Heimatstaat Illinois der Öffentlichkeit präsentieren. Dort hatte er im Februar 2007 seine eigene Kandidatur bekanntgegeben.

WASHINGTON: In den USA ist im Rahmen der Immobilienkrise erneut eine Bank pleite gegangen. Die Behörden schlossen die regionale Columbian Bank and Trust Company im Bundesstaat Kansas. Es ist damit die neunte Bank, die seit Jahresbeginn zusammengebrochen ist. Sämtliche Bankgeschäfte des Institutes wurden mit sofortiger Wirkung an die staatliche Bundeseinlagesicherung FDIC übertragen.

PARIS: In der französischen Atomanlage Tricastin ist es erneut zu einem Zwischenfall gekommen. Nach offiziellen Angaben soll eine geringe Menge Uran ausgetreten sein. Die französische Atomaufsichtsbehörde schätzt derzeit die Umweltgefahren nach aktuellem Informationsstand als sehr gering ein. Tricastin in der Nähe von Avignon im Rhône-Tal ist eine der größten Atomanlagen Frankreichs. Das Atomkraftwerk hat zuletzt mit einer ganzen Serie von Pannen für Beunruhigung in Frankreich gesorgt. Immer wieder gab es Lecks, durch die Radioaktivität unkontrolliert in die Umwelt gelangte.

KABUL: Die US-geführten Koalitionstruppen in Afghanistan wollen Vorwürfe aus Kabul untersuchen, sie hätten bei einem Luftangriff 76 Zivilisten getötet. Das afghanische Innenministerium hatte dies den ausländischen Truppen vorgeworfen. Bestätigt wurde indessen nur ein Flugzeugeinsatz in Herat. Allerdings seien dabei keine Zivilisten getötet worden, sondern etwa 30 Kämpfer der radikal-islamischen Taliban. Auch die US-Regierung zeigte sich skeptisch gegenüber den Angaben der afghanischen Regierung.

ISLAMABAD: Bei einem neuen Anschlag auf eine Polizeistation im Nordwesten Pakistans hat ein Selbstmordattentäter mindestens sieben Menschen mit in den Tod gerissen. Mehr als 30 Menschen wurden nach offiziellen Angaben verletzt. Die Wucht der Explosion im Bezirk Chaharbagh beschädigte mehr als 40 Gebäude im Umkreis. Erst am Donnerstag waren bei verheerenden Selbstmordanschlägen vor einer Waffenfabrik im Nordwesten Pakistans mindestens 78 Menschen getötet worden.

PEKING: Der zu einem starken Tropensturm abgeschwächte Taifun 'Nuri' hat in China drei Menschen in den Tod gerissen. Nach offiziellen Angaben wurden in 13 Küstenstädten der südchinesischen Provinz Guangdong 160.000 Menschen in Sicherheit gebracht. Die drei Opfer waren in einem Auto von einem Verkehrsschild erschlagen worden. In der Wirtschaftsmetropole Shenzhen riss der Sturm 40.000 Bäume um, 20 Menschen wurden verletzt. Nach Angaben von Meteorologen wird sich der Sturm auf seinem Weg Richtung Norden weiter abschwächen.

DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Im Südwesten zeitweise heiter mit nur wenigen Schauern. Sonst teils kräftiger Regen. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen 16 und 23 Grad.

Zuletzt meldeten:

Hamburg: 13 Grad, regnerisch;

Berlin: 15 Grad, regnerisch;

Dresden: 14 Grad, regnerisch;

Köln/Bonn: 13 Grad, leicht bewölkt;

Frankfurt am Main: 14 Grad, leicht bewölkt;

München: 15 Grad, stark bewölkt.

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