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Nachrichten

Samstag, 22. Mai 2010

Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die Nachrichten der Deutschen Welle vom Samstag- als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

NEU DELHI: Im Südwesten Indiens ist ein Passagierflugzeug mit 166 Menschen bei der Landung auf dem Flughafen der Stadt Mangalore verunglückt. Nur wenige Menschen überlebten den Absturz schwerverletzt. Einem Sprecher der Fluggesellschaft Air India zufolge wurden acht Verletzte geborgen. Die aus Dubai kommende Boeing 737 gehörte zur Billig-Fluglinie Air India Express. Die Maschine schoss aus bislang unbekannten Gründen über die Landebahn des Flughafens hinaus, brach auseinander und ging in Flammen auf. Zum Zeitpunkt des Unglücks soll die Sicht schlecht gewesen sein. Der indische Ministerpräsident Singh sprach den Angehörigen der Opfer sein Beileid aus und sagte ihnen eine finanzielle Entschädigung zu.

BEIRUT: Mit einem Besuch beim deutschen Bundeswehr-Kontingent vor der Küste des Libanons hat Außenminister Westerwelle seine Nahost-Reise fortgesetzt. Die etwa 240 Soldaten sollen dabei helfen, den Waffenschmuggel für die radikal-islamische Hisbollah-Miliz zu unterbinden. Der Einsatz unter dem Dach der internationalen UNIFIL-Mission läuft seit 2006. Er ist bis Ende Juni befristet. Nach einem Treffen mit Ministerpräsident Hariri in Beirut deutete Westerwelle eine Verlängerung des Mandats an. Deutschland werde die Entscheidung verantwortungsvoll mit Rücksicht auf die Stabilisierung des Libanons treffen.

BRÜSSEL: Die Finanzminister der Europäischen Union unterstützen mehrheitlich schärfere Sanktionen für Mitgliedsstaaten, die die im Euro-Stabilitätspakt festgelegten Haushalts-Defizitgrenzen überschreiten. Im Gespräch ist unter anderem der Entzug von europäischen Fördermitteln. Das sagte Ratspräsident van Rompuy nach einem ersten Treffen der Arbeitsgruppe zur Lösung der Schuldenkrise der europäischen Länder. Bei den Beratungen ging es vor allem um Wege zur Stabilisierung des Euro und zu mehr Haushaltsdisziplin in der EU. Mit ersten Ergebnissen wird in etwa vier Wochen gerechnet. Dann will van Rompuy dem EU-Gipfel einen Zwischenbericht vorlegen.

BERLIN: Nach der Rückkehr vom Truppenbesuch in Afghanistan fordert Bundespräsident Horst Köhler im Inland mehr Respekt für den dortigen Einsatz der Bundeswehrsoldaten. Im Deutschlandradio Kultur sagte Köhler, in Afghanistan werde auch für die Sicherheit in Deutschland gekämpft. Den deutschen Soldaten solle Respekt und Anerkennung gezollt werden für ihr Engagement, denn sie leisteten Großartiges unter schwierigsten Bedingungen. Das habe er mit seinem Besuch auch zum Ausdruck bringen wollen. Köhler hatte am Freitag auf der Rückkehr von seiner China-Reise überraschend das deutsche Feldlager Masar-i-Sharif besucht.

KOUROU: Die Bundeswehr hat ihren zweiten eigenen Kommunikationssatelliten im All. Eine Ariane-5-Rakete brachte das Hightechgerät in der Nacht vom europäischen Raumfahrtzentrum Kourou in Französisch-Guyana aus in den Erdorbit. Vom deutschen Raumfahrtkontrollzentrum in Oberpfaffenhofen wird der Satellit in den nächsten Wochen eingestellt und in rund 36.000 Kilometern Höhe über dem Äquator genau positioniert. Das neue System soll dem deutschen Militär unter anderem abhörsichere Telefongespräche, Videokonferenzen und Internetzugang ermöglichen.

ISTANBUL: Unter der Schirmherrschaft der Vereinten Nationen und der Türkei berät eine internationale Konferenz darüber, wie der seit Jahren immer weiter in Anarchie und Chaos versinkende ostafrikanische Krisenstaat Somalia stabilisiert werden kann. Zu den Teilnehmern der Tagung in Istanbul gehört UN-Generalsekretär Ban ebenso wie der somalische Präsident Ahmed, dessen Einflussbereich aber kaum über die Hauptstadt Mogadischu hinausreicht. Rivalisierende islamistische Gruppen kontrollieren fast das gesamte Land mit blutiger Gewalt.

KATHMANDU: Ein 13-Jähriger aus den USA hat als jüngster Kletterer in der Geschichte den Gipfel des Mount Everest erreicht. Begleitet wird Jordan Romero von seinem Vater und drei Sherpas. Ein Sprecher der Familie teilte mit, der Junge habe mit einem Satellitentelefon vom höchsten Berg der Welt angerufen.

DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: In der Osthälfte Schauer oder Gewitter, aber auch heitere Abschnitte. In der Westhälfte sonnig und meist trocken. Höchstwerte 20 bis 24 Grad.

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