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Nachrichten

Samstag, 17. Juli 2010

Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

PEKING: BASF-Chef Hambrecht hat im Beisein von Kanzlerin Merkel und Chinas Ministerpräsident Wen die Zugangsbeschränkungen für den chinesischen Markt kritisiert. Bei einem Treffen der Regierungschefs mit deutschen und chinesischen Managern im nordwestchinesischen Xi'an sprach Hambrecht von einer "erzwungenen Offenlegung von Know-how im Gegenzug für Investitionsentscheidungen". Der Chemiemanager pochte auf freie Märkte. Ministerpräsident Wen entgegnete, dass Peking "gute Bedingungen" für den Eintritt in den chinesischen Markt biete.- Die Bundesregierung und die deutsche Wirtschaft sorgen sich zudem um den Zugang zu seltenen Rohstoffen in China. Wen betonte, ausländische Firmen würden genauso behandelt wie einheimische, wenn sie in China produzierten. Hintergrund sind Klagen, dass die Führung in Peking ausländischen Firmen zunehmend den Zugang zu Rohstoffen wie zum Beispiel Wolfram erschwert, um die Versorgung der eigenen Industrie zu sichern.

CANBERRA: Die australische Ministerpräsidentin Gillard hat für den 21. August Neuwahlen angekündigt. Gillard ist die erste Frau an der Spitze einer australischen Regierung. Ihr Vorgänger Rudd war in Meinungsumfragen vor allem wegen einer umstrittenen Bergbausteuer und seiner Klimapolitik dramatisch abgestürzt und hatte daraufhin Ende Juni alle Ämter niedergelegt.

ISLAMABAD: Bei einem Überfall mutmaßlicher militanter Islamisten auf einen Fahrzeugkonvoi sind im Nordwesten Pakistans mindestens 18 schiitische Muslime getötet worden. Nach Angaben von Grenztruppen ereignete sich der Anschlag in der von Paschtunen dominierten Region Kurram an der Grenze zu Afghanistan. Unter den Getöteten seien auch Frauen und Kinder.

HAMBURG: In der CDU verdichten sich die Hinweise, dass Hamburgs Regierungschef von Beust seinen Rücktritt erklären will. Nach Medienberichten will der christdemokratische Politiker seinen Entschluss am Sonntag auf einer Sitzung des CDU-Landesvorstandes bekanntgeben. Die Gründe seien "privater Natur", schreibt das "Hamburger Abendblatt". In den Medien wird seit Monaten darüber spekuliert, ob Beust amtsmüde sei. Innensenator Ahlhaus gilt als möglicher Nachfolger.

BERLIN: Bundesverbraucherschutzministerin Aigner hat die Informationspolitik der Deutschen Bahn zu den ausgefallenen Klimaanlagen in ICE-Zügen scharf kritisiert. Das sei eine "Salamitaktik" und kein Krisenmanagement gewesen, sagte Aigner der "Bild am Sonntag". Erst seien angeblich nur zwei, drei Züge betroffen gewesen, dann Dutzende. Inzwischen sei klar, dass es sich um ein generelles Problem handele. Die Probleme mit den Klimaanlagen müsse die Bahn jetzt schnell in den Griff kriegen, mahnte Aigner.

NEW ORLEANS: Die Abdichtung des zerstörten Öl-Bohrlochs im Golf von Mexiko hält vorerst. Auch 24 Stunden nach der Montage einer Verschlusskappe gebe es keine Anzeichen für neue Lecks, gab der britische Energiekonzern BP bekannt. Ingenieure überwachten ständig Druck, Temperatur und Geräusche rund um das Bohrloch. Auswertungen zeigten, dass die Kraft des Öl-Reservoirs tief unter dem Meer drei Monate nach Beginn der Katastrophe allmählich nachlasse. BP war es erstmals am Donnerstag gelungen, den Ölstrom nach der Explosion der Bohrplattform "Deepwater Horizon" vor knapp drei Monaten zu stoppen. Als dauerhafte Lösung gilt die Vorrichtung allerdings nicht.

DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Sonne und Wolken im Wechsel, dabei im Osten und Südosten teils kräftige Gewitter. Im Westen anfangs kurze Schauer, später sonnige Abschnitte. Höchsttemperaturen 20 bis 29 Grad Celsius.

Am Morgen meldeten bei zumeist bewölktem Himmel:

Berlin und München: 21°Hamburg: 18°Dresden: 20°Köln/Bonn: 17°
Frankfurt am Main: 22°

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