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Nachrichten

Samstag, 14. August 2010

Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die Nachrichten der Deutschen Welle von Samstag - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

ISLAMABAD: Die Vereinten Nationen haben bestätigt, dass in den Überschwemmungsgebieten in Pakistan die Cholera ausgebrochen ist. Es sei mindestens ein Fall der Infektionskrankheit in der Stadt Mingora im Nordwesten des Landes festgestellt worden, sagte ein Sprecher des UN-Büros für die Koordination Humanitärer Angelegenheiten. Mindestens 36.000 Menschen im Katastrophengebiet litten derzeit an Durchfallerkrankungen. Um sich ein Bild von der Lage zu machen, reist UN-Generalsekretär Ban Ki Moon an diesem Samstag nach Pakistan. - Wegen der Flutkatastrophe begeht das Land den 63. Jahrestag der Unabhängigkeit von britischer Kolonialherrschaft ohne offizielle Feierlichkeiten. Stattdessen will Präsident Zardari Flutopfer besuchen. 8

KABUL: NATO-Soldaten und afghanische Einheiten haben in der östlichen Provinz Paktia mehr als 20 mutmaßliche Aufständische getötet. Die mehrtägige Militäroperation im Bezirk Sadran richtete sich nach Auskunft der NATO gegen das sogenannte Hakkani-Netzwerk, das den Taliban zugerechnet werde und für zahlreiche Anschläge verantwortlich sei. Die Aufständischen hätten von Paktia aus auch Anschläge in Afghanistans Hauptstadt Kabul vorbereitet.

WASHINGTON: US-Präsident Obama hat den umstrittenen Bau einer Moschee in unmittelbarer Nähe des Ground Zero in New York verteidigt. Muslime hätten wie alle anderen Menschen in den USA das Recht, ihre Religion auszuüben, sagte Obama bei einem abendlichen Fastenbrechen im Weißen Haus anlässlich des Fastenmonats Ramadan. Unweit der Stelle, an der früher die Türme des World Trade Centers standen, soll ein muslimisches Gemeindezentrum mit einem Gebetsraum errichtet werden. Gegner des Projekts argumentieren, es verletze die Erinnerung an die Opfer des 11. September 2001, als islamistische Terroristen zwei gekaperte Flugzeuge in das World Trade Center steuerten.

NEW YORK: Nach Bekanntgabe des Wahltermins in Birma hat UN-Generalsekretär Ban Ki Moon die Freilassung aller politischen Gefangenen in dem südostasiatischen Land gefordert. Auch die seit Jahren unter Hausarrest stehende Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi müsse freikommen, heißt es in einer Erklärung der Vereinten Nationen. Ban verlangte von der birmanischen Militärjunta zudem, für faire und freie Parlamentswahlen zu sorgen. Die Junta hatte die Abstimmung zuvor auf den 7. November anberaumt. Die Wahl wird im Ausland aber als Farce betrachtet, weil Suu Kyi und mehr als 2000 weitere inhaftierte Oppositionelle nicht teilnehmen dürfen.

HAVANNA: Kuba will weitere sechs politische Häftlinge nach Spanien ins Exil ausreisen lassen. Dies teilte die Führung der katholische Kirche des Landes in Havanna mit. Vor allem durch Vermittlung der Kirche hatte sich die kubanische Regierung Anfang Juli bereiterklärt, insgesamt 52 inhaftierte Regimekritiker freizulassen und auszuweisen. Bisher sind schon 20 von ihnen nach Spanien ins Exil gegangen. Die Dissidenten waren 2003 unter dem Vorwurf, Spione der USA zu sein, zu langen Haftstrafen verurteilt worden.

BERLIN: Das überraschend starke Wirtschaftswachstum in Deutschland wird sich laut Experten positiv auf die Steuereinnahmen von Bund, Ländern und Gemeinden auswirken. Nach Einschätzungen aus dem Kieler Institut für Weltwirtschaft könnte der Staat für das laufende Jahr mit elf Milliarden Euro mehr an Steuereinnahmen rechnen als bisher erwartet. Die Prognose des Arbeitskreises Steuerschätzung im Mai belief sich noch auf insgesamt 510 Milliarden Euro.

BERLIN: Der Internetkonzern Google steht mit seinem geplanten Straßenbilderdienst Street View weiter in der Kritik. Einem Zeitungsbericht zufolge haben schon zehntausende Deutsche Widerspruch gegen die Veröffentlichung ihrer Häuser im Netz eingelegt. Das Bundesverbraucherministerium hat inzwischen eine Verlängerung der Frist für die Widersprüche gefordert. Die parlamentarische Staatssekretärin Klöckner sagte, die Frist müsse länger als vier Wochen sein.

DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: Im Nordosten meist stark bewölkt mit teils kräftigem Regen. Sonst überwiegend freundlich mit viel Sonnenschein. Temperaturen zwischen 19 und 26 Grad.

Am Vormittag meldeten:

Hamburg: 17 Grad, nach Regen
Berlin: 17 Grad, leichter Regen
Dresden: 14 Grad, leichter Regen
Köln: 12 Grad, wolkenlos
Frankfurt am Main: 15 Grad, leicht bewölkt
München: 14 Grad, dunstig

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