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Nachrichten

Samstag, 13. November 2010

Trainieren Sie Ihr Hörverstehen mit authentischen Materialien. Nutzen Sie die Nachrichten der Deutschen Welle vom Samstag - als Text und als verständlich gesprochene Audio-Datei.

KABUL: Soldaten der afghanischen Regierungsarmee und der NATO haben einen Angriff der radikal-islamischen Taliban auf einen Stützpunkt beim Flughafen Dschalalabad zurückgeschlagen. Wie die afghanische Regionalverwaltung mitteilte, wurden bei dem Gefecht mindestens sechs Extremisten getötet. Der Flughafen von Dschalalabad im Osten Afghanistans ist eine wichtige Basis der ausländischen Truppen. - Bei einem Bombenanschlag in der nördlichen Provinz Kundus wurden mindestens acht Menschen getötet, unter ihnen ein Kommandeur der Polizei. Die Bombe explodierte auf einem Markt im Distrikt Imam Sahib. Die Provinz Kundus gehört zum Einsatzgebiet der Bundeswehr in Afghanistan.

RANGUN: In der größten Stadt Birmas haben sich mehrere hundert Menschen in Erwartung der Freilassung von Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi versammelt. Nach Korrespondentenberichten kamen sie vor dem Haus der Friedensnobelpreisträgerin in Rangun und am Sitz ihrer Partei NLD zusammen und bekundeten in Sprechchören Unterstützung für die Politikerin. Der von der birmanischen Militärregierung über Suu Kyi verhängte Hausarrest geht an diesem Samstag offiziell zu Ende. Nach Angaben aus Regierungskreisen soll die 65-Jährige tatsächlich freigelassen werden. Offiziell äußerte sich die Militärjunta bislang nicht. --- Suu Kyis Partei hatte die Parlamentswahlen in Birma im Jahre 1990 gewonnen, die Militärs erkannten diesen Sieg aber nie an.

TOKIO: Staats- und Regierungschefs von 21 Ländern des Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsforums - APEC - sind in Japan zum diesjährigen Gipfel der Staatengruppe zusammengekommen. Bei dem zweitägigen Treffen in der Hafenstadt Yokohama geht es vor allem um die weitere wirtschaftliche Integration der Region. - An dem Gipfel nehmen auch US-Präsident Obama, der chinesische Staats- und Parteichef Hu und Russlands Präsident Medwedew teil.

TOKIO: Das hoch verschuldete Irland kann nach Auffassung des Internationalen Währungsfonds  - IWF - seine Finanzprobleme ohne fremde Hilfe in den Griff bekommen. IWF-Chef Strauss-Kahn sagte am Rande des Asien-Pazifik-Gipfels in Japan, Irland könne "ganz gut alleine zurechtkommen". Bereits am Freitag hatten die irische Regierung und die EU-Kommission Spekulationen zurückgewiesen, der Inselstaat werde um Hilfe des Euro-Rettungsschirms nachsuchen. --- Wegen Milliardenhilfen für angeschlagene Banken ist die Neuverschuldung Irlands auf 32 Prozent des Bruttoinlandsprodukts gestiegen.

MÜNCHEN: Gut ein Jahr vor dem Einstieg in die Rente mit 67 sind nach einem Bericht der "Süddeutschen Zeitung" immer mehr Arbeitnehmer zwischen 60 und 64 Jahren arbeitslos. Aus Statistiken der Bundesagentur für Arbeit gehe hervor, dass im Oktober 2007 etwa 35.000 Menschen dieser Altersgruppe erwerbslos gewesen seien, schreibt das Blatt. Inzwischen liege die Zahl bei gut 145.000. Hauptursache seien geänderte rechtliche Rahmenbedingungen wie etwa das Ende der staatlichen Förderung der Altersteilzeit. Vor kurzem hatte der CSU-Vorsitzende Seehofer die Verlängerung der Lebensarbeitszeit in Frage gestellt. Ein Rentenbeginn mit 67 sei nicht sinnvoll, solange die Wirtschaft die Beschäftigungs-Chancen für über 50-Jährige nicht verbessere, hatte er kritisiert.

JAKARTA: Fast drei Wochen nach dem ersten Ausbruch des Vulkans Merapi auf der indonesischen Insel Java ist die Zahl der Todesopfer auf 240 gestiegen. In zerstörten Dörfern seien weitere Leichen geborgen worden, teilte der Katastrophenschutz mit. Zuvor war die Zahl der Todesopfer mit gut 200 angegeben worden. - Das Gebiet um den knapp 3000 Meter hohen Merapi ist dicht besiedelt. Fast 400.000 Menschen sind vor den Eruptionen des Vulkans in Notunterkünfte geflüchtet.

ZUR FUSSBALL-BUNDESLIGA: Borussia Dortmund ist mit seinem 2 : 0 gegen den Hamburger SV zum elften Mal in Serie ungeschlagen geblieben. Vor 80.700 Zuschauern verteidigte die Elf unter Trainer Klopp damit auch an diesem Wochenende die Tabellenführung.

DAS WETTER IN DEUTSCHLAND: In der Mitte starker und lang anhaltender Regen. An den Küsten und südlich des Mains meist trocken und manchmal auch sonnig. Es bleibt mild bei zehn bis 18 Grad.

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