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Nahost/Nordafrika

Sameh Khader aus den Paläst. Gebieten

Der Palästinenser ist Leiter der Abteilung Internationale Beziehungen bei Palestinian Public Broadcasting Corporation (PBC) in Ramallah. Und er kümmert er sich um die Mitarbeiterausbildung des Senders.

Sameh Khader, 36, ist für die internationalen Medienpartnerschaften des Senders PBC zuständig. Durch das Langzeitprojekt der DW Akademie in Ramallah und Berlin konnte er sich mit anderen Führungskräften und Produzenten austauschen und Produktions- und Managementstrategien für seinen Sender erarbeiten. Ein Schlüssel zum Erfolg für ihn: Wenn sich das Team nicht nur beruflich, sondern auch persönlich kennen lernt.

Was hat Sie am meisten überrascht?
Die deutsche Pünktlichkeit. Und dass es Regeln für jeden Arbeitsschritt gibt. In diesem großen, zusammenhängenden System weiß jeder ganz genau, was wann zu tun ist. Ich bewundere auch die Stimmung unter den DW Mitarbeitern, und dass sie sich wie eine große Familie fühlen.

Was haben Sie im Training gelernt?
Vor allem, dass Teamwork das A und O ist. Aber ich habe auch gelernt, flexibler zu sein und nicht stur an einmal aufgestellten Plänen festzuhalten. Wir arbeiten zwar ganz anders als die DW, aber ich denke, die beruflichen und kulturellen Unterschiede haben uns geholfen, voneinander zu lernen. Und ich glaube, das gilt nicht nur für uns Teilnehmer, sondern auch für die Trainer.

Beschreibung: Fotos von einem Training für Manager und Jungredakteure der Palestinian Broadcasting Corporation (PBC) aus Ramallah. Sieben Teilnehmer aus Palästina waren zu Gast in der DW Akademie in Berlin für Seminare in Management und Organisationsstrategien. Das Training ist Teil eines Langzeitprojekts, mit dem eine neue Jugendsendung für Palästina ausgearbeitet werden soll. Die neue Jugendsendung soll langfristig das bestehende Format der PBC für Jugendliche ersetzen. Ziel ist die bessere Einbindung von Jugendlichen und eine breitere Themenvielfalt, welche Probleme und aktuelle Themen von Jugendlichen aufgreifen sollen. Datum April 2012, Fotograf Thomas Rehermann

Manager und Producer arbeiten gemeinsam an Strategien

Wie war die Stimmung in der Gruppe?
Am Anfang waren wir alle etwas angespannt, weil wir nicht wussten, was auf uns zu kommt. Aber durch die warmherzige Begrüßung der DW Akademie ist die Anspannung schnell verfolgen und wir haben uns gleich an die angenehme Arbeitsatmosphäre gewöhnt. Die Professionalität der Trainer machte es auch möglich, dass wir uns untereinander besser kennengelernt und auf die jeweiligen Standpunkte eingehen konnten.

Was machen Sie am Ende eines Seminartages?
Wir haben uns abends oft die Stadt angesehen: Checkpoint Charly, die Reste der Berliner Mauer, den Ku’damm und einige historische Orte. Die Deutschen sind wirklich sehr freundlich, wir haben uns nie fremd in diesem Land gefühlt. Ein Trainer hat mir auch einmal sein Fahrrad ausgeliehen. Es war wirklich eine beeindruckende Erfahrung für mich, einmal quer durch die ehemaligen West- und Ostteile der Stadt zu radeln.

Was werden Sie nach Ende des Seminars als Erstes tun?
Story telling. Und das gilt sicherlich nicht nur für mich, sondern auch für die anderen Teilnehmer. Wir werden all denjenigen Kollegen von unseren Erfahrungen berichten, die nicht in Berlin dabei sein konnten. Wir wollen unsere Erfahrungen und neuen Kenntnisse, die wir dank der DW Akademie gelernt haben, unbedingt mit anderen teilen.

Die DW Akademie ist für mich…
Ein strategischer Partner. Ein Partner, auf den man sich verlassen kann. Seit unserer Zusammenarbeit zeigt die DW Akademie stetig, dass sie ein wirklicher Partner von PBC ist. Die Initiative, die Höflichkeit, der Respekt anderen Kulturen gegenüber und die Leidenschaft, mit der die Mitarbeiter ihren Job machen, macht es unmöglich, die DW Akademie ein reines Trainingszentrum zu nennen. Jeder Trainer handelt wie ein Botschafter Deutschlands.

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01_02_2012 Themenbild für Newsletter Ansprechpartner für weitere Verwendungszwecke: Sabrina.Tost@dw-world.de

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