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Freunde

Sambadiouma aus Guinea

Sambadiouma vergaß als Schüler sogar das Essen, wenn er die Deutsche Welle hörte. Als Sahnehäubchen erlangte er dafür Respekt.

Vorname: Sambadiouma
Stadt / Land: Conakry / Guinea
Geburtsjahr: 1984

Ich bin ein treuer Hörer der DW, weil sie das Zeitgeschehen in einer einfachen, neutralen Art und mit objektiven Analysen behandelt.

Die Themen, die mir sehr am Herzen liegen, sind Nachrichten, Sport, "Page de l’Auditeur“ und die deutsche Presseschau, die mir den Eindruck vermittelt, dass Afrika das Hauptinteresse einnimmt. Außerdem mag ich die Diskussionsrunde "L’Arbre à Palabre", sowie die Themen Gesundheit und Umwelt.

Ich mag an der DW besonders gerne, dass man weltweit informiert wird.
Es gibt viele Rundfunkstationen, die in Afrika senden. Aber Ihr Sender hat eine wichtige Besonderheit den anderen gegenüber: Er lässt uns zu Wort kommen.
Im Gegensatz zu anderen Sendern kann man sich bei der Deutschen Welle in nur 30 Minuten über das Weltgeschehen informieren. Die anderen Sender haben Info-Fenster für Afrika und Europa, aber die DW behandelt die aktuellen Weltthemen gründlich. Alles wird klar berichtet.

Mein erstes Erlebnis mit der DW: Ich erinnere mich an einen Tag, da kam ich sehr müde von der Schule (der Weg nach Hause dauerte eine Stunde). Ich besaß damals ein kleines Radio und hörte eine Sendung, wusste aber selbst nach 30 Minuten nicht, welchen Sender ich empfing. Ich hörte den guineischen Politiker Jean Marie Dore sprechen. Er sagte „Guinea ist wie ihr Präsident: krank!“ Meine Mutter merkte, dass ich mein Essen gar nicht angerührt hatte und nahm mir das Radio ab. Am nächsten Tag, habe ich dann nach einem Eisendraht gesucht um den Empfang zu verbessern – dieser Draht verlängerte die Antenne.

Das denkwürdigste Ereignis, das ich mit der DW hatte war die Berichterstattung zum Irak-Krieg mit George Bush. Alle Schüler diskutierten über dieses Thema, alle kamen mit ihren Informationen, aber ich hatte meine eigenen. Sie waren vollständiger und präziser, was mir Respekt verschaffte. Denn ich konnte mitreden und mit den intelligenten Schülern mithalten.

Mein Traum, seitdem ich in der Lage bin das französische Alphabet aufzusagen, ist ein zeitgenössischer Historiker zu werden. Ein Politologe, der Journalisten informieren könnte. Aber ich habe erfahren, dass die Chancen ein politischer Analytiker zu werden, sehr mager sind. Deshalb träume ich davon, Informatiker zu werden. Dies würde mir ermöglichen von meinem "eigenen Schweiß" zu leben und einen Blog zu kreieren um mich an der Demokratisierung zu beteiligen.

Einsendung:Sambadiouma aus Guinea
Bearbeitung: Jeanette Müller