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Filme

Sam Shepard mit 73 Jahren gestorben

Für seine Arbeit erhielt er den Pulitzer-Preis und eine Oscar-Nominierung. Nun ist der US-Dramatiker und -Schauspieler Sam Shepard laut Medienberichten an der Nervenkrankheit ALS gestorben.

Der 73-Jährige starb bereits am vergangenen Donnerstag an den Folgen der Nervenkrankheit ALS (Amyotrophe Lateralsklerose), wie die "New York Times" unter Berufung auf einen Sprecher der Familie mitteilte.

Shepards Theaterstück "Vergrabenes Kind" wurde 1979 mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet, zwei weitere Werke erhielten Nominierungen für die begehrte Trophäe.

Drehbuch für Gewinner-Film in Cannes 

Für seine Rolle als Testpilot im Kinofilm "Der Stoff, aus dem die Helden sind" erhielt Shepard fünf Jahre später eine Oscar-Nominierung als bester Nebendarsteller. Ebenfalls 1984 zeichnete die Jury des Filmfestivals in Cannes Wim Wenders' Film "Paris, Texas" mit der Goldenen Palme aus, für den Shepard das Drehbuch geschrieben hatte.

Düster geprägte Arbeiten

Shepards Theaterstücke waren für ihre düstere Stimmung bekannt, in denen er surrealistische Elemente mit schwarzem Humor verknüpfte und Figuren am Rande der amerikanischen Gesellschaft beschrieb. Darüber hinaus verfasste Shepard Kurzgeschichten, Essays und Memoiren. 

Insgesamt schrieb er rund 50 Stücke und arbeitete mit Volker Schlöndorff, Terrence Malick und Robert Altman zusammen. Zu seinen bekanntesten Filmen zählen "Black Hawk Down", "Homo Faber" und "Die Akte". Zuletzt war Shepard in der Netflix-Serie "Bloodline" als Patriarch einer Familie, die ein Hotel in Florida betreibt, zu sehen.

Sam Shepard war mehr als 20 Jahre mit Schauspielerin Jessica Lange liiert und hinterlässt drei Kinder.

tla/ bb (afp, dpa)

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