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Radsport

Sagan verpasst Sieg in Sanremo knapp

Der große Favorit bestimmt bis zur Ziellinie das Rennen. Doch am Ende muss Peter Sagan den Erfolg in Sanremo einem anderen überlassen. Auch für John Degenkolb, dem Sieger von 2015, reicht es nicht ganz.

Peter Sagan, Michal Kwiatkowski und Julian Alaphilippe (l.-r.) beim Zielsprint (Foto: picture alliance/dpa/Augenklick/Roth)

Knappes Finale: Peter Sagan, Michal Kwiatkowski und Julian Alaphilippe (l.-r.) beim Zielsprint

Peter Sagan setzte mit letzter Kraft zum Tigersprung an, doch alle Mühe war vergebens. Der seit Wochen überragende Weltmeister vom deutschen Team Bora-hansgrohe verpasste am Samstag in einem packenden Finish seinen Premierensieg beim 108. Frühjahrsklassiker Mailand-Sanremo um wenige Zentimeter. Stattdessen triumphierte der Pole Michal Kwiatkowski nach 291 Kilometern auf der Via Roma. Auch John Degenkolb musste seinen Traum vom zweiten Sieg nach 2015 ohne Erfolg beenden. Der 28-Jährige hatte am letzten Anstieg abreißen lassen und landete im Sprint des geschlagenen Feldes auf dem siebten Platz.

"Ich werde jetzt nicht in die Knie gehen oder mich unter der Bettdecke verstecken. Ich werte das als guten Auftakt für die Klassiker", sagte Degenkolb und fügte hinzu: "Ich hatte nicht die Beine, um bei der Attacke mitzugehen."

Wenige Kilometer vor dem Ziel hatte Sagan am Poggio angegriffen, dem starken Slowaken vermochten nur Kwiatkowski und der am Ende drittplatzierte Franzose Julian Alaphilippe zu folgen. Sagan übernahm bis zum Ziel die komplette Führungsarbeit, wurde dann aber von Ex-Weltmeister Kwiatkowski noch übersprintet. Damit setzte sich der Trend fort, dass der amtierende Weltmeister in Sanremo nicht gewinnen kann. Letztmals war dies Giuseppe Saronni 1983 im Regenbogentrikot geglückt.

ck/og (dpa)

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