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Bundesliga

Süle und Tolisso mit starkem Debüt

Einen Einstand nach Maß feiern die Neuzugänge des FC Bayern München beim Saisonstart gegen Bayer Leverkusen. Neben Niklas Süle und Corentin Tolisso sorgt aber noch eine andere Premiere für Aufsehen.

Es blitzte, es donnerte und es regnete wie aus Kübeln: Der Auftakt der 55. Bundesliga-Saison in München wurde zwischenzeitlich von einem heftigen Unwetter begleitet. Wenig beeindruckt von diesen schweren Bedingungen zeigten sich die Münchener Neuzugänge und Torschützen Corentin Tolisso, Niklas Süle und  Vorbereiter Sebastian Rudy an diesem Abend. Alle drei Debütanten verhalfen dem Rekordmeister zu einem überzeugenden 3:1 (2:0)-Auftaktsieg gegen Bayer Leverkusen.

"Das war ein besonderer Tag für mich. Das erste Spiel für meinen neuen Verein und mein erstes Tor, das war schön für mich", sagte Torschütze Süle nach dem Abpfiff. "Viel wichtiger ist aber, dass wir heute gewonnen haben. Wir haben definitiv noch nicht an unserem Maximum gespielt und zu viel zugelassen, das ist ein bisschen schade. Aber im Großen und Ganzen war es ein verdienter Sieg." Auch sein früherer Teamkollege war froh über den Sieg, zeigte sich aber auch selbstkritisch. "Ich habe von Anfang an versucht, meine Qualität zu zeigen und Gas zu geben", sagte Rudy. "Wenn ich noch ein bisschen mehr Konstanz reinbringe, dann wird es noch besser."

Tolisso durch Leverkusen nicht zu stoppen

Unter den Augen von Bundestrainer Joachim Löw fielen die Treffer der beiden Neuzugänge jeweils nach Standardsituationen. Der Führungstreffer war eine Co-Produktion der beiden ehemaligen Hoffenheimer: 20-Millionen-Mann Süle (9. Minute) köpfte den Ball nach einem Freistoß des ablösefrei nach München transferierten Sebastian Rudy ins Tor von Leverkusens Bernd Leno. Rekord-Transfer Tolisso (19.) legte nach einem Eckball von Joshua Kimmich nach.

1. Bundesliga 1. Spieltag | Bayern München - Bayer 04 Leverkusen | TOR Bayern M. (Reuters/M. Dalder)

Süle (2.v.r.) erzielt sein erstes Tor für den FC Bayern. Es ist ebenfalls der erste Treffer der neuen Saison

Die Münchener dominierten die erste Hälfte das Spielgeschehen, besonders weil Tolisso immer wieder gefährlich vor dem Leverkusener Tor auftauchte. Der Franzose, der im Sommer für die Rekordsumme von 41,5 Millionen Euro gekommen war, hatte in der 5. und 23. Minute weitere Treffer auf dem Fuß. Den ersten Versuch parierte Leno gekonnt, beim zweiten Mal traf Tolisso nach einem herrlichen Doppelpass mit Thomas Müller aus spitzem Winkel nur den linken Innenpfosten.

Premiere für den Videoassistenten

Ein Unwetter stoppte zwischenzeitlich die Münchner Angriffsmaschine und sorgte auch für einen verspäteten Beginn der zweiten Spielhälfte. Da legten die Bayern dann schnell nach: Robert Lewandowski (53.) verwandelte einen Foulelfmeter, der nach dem ersten Videobeweis in der Bundesliga-Geschichte nachträglich gegeben wurde. Schiedsrichter Tobias Stieler hatte ein Foul von Charles Aranguiz an Lewandowski übersehen und zeigte nach Intervention des Videoassistenten Jochen Drees auf den Punkt. Trotz des Rückstandes ließen sich die Gäste nicht unterkriegen. Doch ihnen fehlte am Ende ein wenig das Glück. So scheiterte Brandt (54./57.) zweimal in aussichtsreicher Position. Erst Mehmedi belohnte die Bayer-Bemühungen (65.) und nutzte eine der zahlreichen Chancen.

Spiel verpasst? Hier gibt es die gesamte Partie zum Nachlesen.

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