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Südliches Afrika: Making Finance Work for Africa

Um das wirtschaftliche Wachstum Afrikas ging es vor wenigen Tagen auf dem Weltwirtschaftsforum in Tansania. Die DW-AKADEMIE bietet afrikanischen Journalisten Trainings zur Wirtschafts- und Finanzberichterstattung an.

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Auf dem afrikanischen Weltwirtschaftsforum in Daressalam/Tansania kamen vom 5. bis 7. Mai mehr als tausend Vertreter von Politik, Wirtschaft und Verbänden zusammen, um wirksamere Wirtschafts- und Finanzstrategien für den Kontinent zu diskutieren. Auch die Regionalpartnerschaft „Making Finance Work for Africa“, die unter anderem von der Weltbank, der Afrikanischen Entwicklungsbank und dem BMZ ins Leben gerufen wurde, will das wirtschaftliche Wachstum Afrikas steigern und dafür das Wissen über den Finanzsektor in der Bevölkerung verbessern. Die DW-AKADEMIE unterstützt das Projekt „Making Finance Work for Africa“, indem sie in Trainings Hörfunk- und Fernsehjournalisten im Umgang mit diesem komplexen Themenbereich stärkt.

„Neunzig Prozent der Menschen in Subsahara-Afrika haben kein Konto und wissen deshalb auch nicht, wie Banken funktionieren oder wie man an ein Darlehen herankommt“, sagt DW-AKADEMIE Projektmanagerin Kateri Jochum. „Mit unseren Trainings wollen wir den Journalisten zeigen, dass sie das Verständnis für Finanzthemen in der Bevölkerung erhöhen können, wenn sie nah an den Menschen dran sind und vor allem leicht verständlich berichten.“

Beitragsthemen zu finden, die für die Menschen relevant sind, war folglich auch der Ansatz eines „Making Finance Work for Afrika“-Trainings in Accra, Ghana. Das Trainerteam um Kateri Jochum schickte die teilnehmenden Journalisten gleich zu Beginn in die Stadt, um innerhalb einer Stunde spannende Finanzthemen im „echten Leben“ zu finden: Ob sich eine Bestattungsversicherung lohnt, wie man sein Geld am besten bei einer Bank anlegt oder wie durch Abfallrecycling Jobs geschaffen werden können, das betrifft und interessiert Zuhörer und Zuschauer.

Fehlende Kenntnisse über den Nutzen, die Kosten aber auch die Risiken von Krediten und anderen Finanzprodukten sind für große Teile der afrikanischen Bevölkerung ein Hindernis für unternehmerischen Erfolg. Bildung ist hier der Schlüssel, und die Medien können dabei wichtiges Wissen vermitteln. Durch die „Making Finance Work for Africa“-Trainings der DW-AKADEMIE soll sich allmählich ein Netzwerk aus Finanzjournalisten herausbilden, die ihre Kenntnisse über Landesgrenzen hinweg weitergeben und miteinander Themen austauschen.

„Unser Motto ist: „Business is not boring“ – Wirtschaftsjournalismus ist nicht langweilig. Er kann sogar Spaß machen und verständlich sein,“ sagt Projektmanagerin Kateri Jochum. „Wenn man sieht, wie sich die Finanzjournalisten in den Trainings oft ganz neu für ihr Themengebiet begeistern, dann bestätigt sich das.“ Nach englischsprachigen Trainings in Ghana und Sambia dehnt die DW-AKADEMIE ihre Trainings zur Finanzberichterstattung nun auch auf französisch- und portugiesischsprachige Länder von Subsahara-Afrika aus.

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