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Aktuell Asien

Südkoreanischer Soldat nach Amoklauf gefasst

Der südkoreanische Soldat, der fünf Kameraden erschossen hatte, ist nach zweitägiger Flucht von der Armee gefasst worden. Er hatte sich in einem Versteck selbst angeschossen.

Der 22-Jährige habe versucht, sich das Leben zu nehmen, teilte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums in Seoul mit. Demnach hatte er sich mit einem Sturmgewehr in die Brust geschossen. Er sei aber am Leben und in ein Krankenhaus gebracht worden.

Der Feldwebel hatte am Samstag auf Kameraden geschossen und fünf von ihnen getötet sowie weitere verletzt. Anschließend flüchtete er mit einem Gewehr und einer Granate. In einem Waldgebiet zehn Kilometer von der Grenze zu Nordkorea entfernt wurde er in einem Versteck in der Nähe eines Schulgebäudes aufgespürt. Die Armee belagerte den Ort. Gemeinsam mit den Eltern versuchte sie dem Mann zu überreden, dass er sich ergibt.

Das Tatmotiv ist unklar. Nach Berichten südkoreanischer Medien stand der Mann auf einer Liste mit Soldaten, die besondere Aufmerksamkeit erfordern. Er habe Probleme gehabt, sich an das Soldatenleben zu gewöhnen. In Südkorea herrscht Wehrpflicht.

uh/wl (dpa,afp)

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