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Global 3000

Südafrika - Riesenteleskop "Square Kilometre Array"

Über 20 Staaten haben sich zu einem globalen Forschungsvorhaben zusammengetan, um das größte Radioastronomieprojekt der Erde aufzubauen und zu betreiben. Rund 3000 vernetzte Parabolantennen werden dann über die südliche Hemisphäre - im südliche Afrika und den Indischen Ozean (Australien/Neuseeland) verteilt sein.

Video ansehen 04:57

Der Datenfluss wird 250-mal größter sein als zurzeit auf der Erde. Das "Riesenteleskop", ist teil einer globalen Datenerfassung - und Austauschs von dem die internationale Astronomie-Gemeinschaft profitieren soll. Das Zukunftsprojekt SKA (Square Kilometre Array) beinhaltet eine neue Form eines Radioteleskops; statt eines großen Spiegels werden viele kleinere Spiegel und Antennen, verteilt auf eine große Fläche, zusammengeschaltet. Dies ergibt ein bis zu 30-mal schärferes Bild als mit bisherigen Radioteleskopen. Die internationale Forschergemeinde will damit in die Zeit unmittelbar nach dem Urknall schauen können. Die Leitung des Projekts obliegt einem internationalen Komitee: SKA - Science &Engineering Komitee. (Gesamtkosten ca. 1,5 Milliarden Euro) Südafrika hofft mit diesem Projekt seinen Ruf und den des Kontinents in der internationalen Wissenschaftsgemeide zu festigen bzw. auszubauen. Gerade in Südafrika hat das "Sternegucken" beim Volk der SAN oder auch Buschmänner schon eine lange Tradition. Seit 50 000 Jahren leben sie in den Halbwüsten des südlichen Afrikas. Sie haben erstaunliche Kenntnisse der Sterne und des Himmels erworben. Der Film zeigt die Anfänge des internationalen Projekts in Südafrika und befragt die Wissenschaftler und Politiker vor Ort zur dessen Bedeutung und zu den zukünftigen globalen Wissenschaftsleistungen des Radioteleskops. Auch die SAN kommen zu Wort, jene Buschmänner also, die schon seit Urzeiten ihre Schicksale eng mit den Sternen verbunden sehen.