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Fußball

Südafrika, ein Traumziel für Touristen

Südafrika ist ein beliebtes Touristenziel mit mehr als neun Millionen Besuchern jährlich. Groß ist die Auswahl an Highlights mit zwei Meeren, Wüsten, hohen Bergen, pulsierenden Städten sowie wilden Tieren.

Tafelberg in Kapstadt (Foto: dpa)

Tafelberg in Kapstadt

Rund 300.000 Auslands-Gäste werden zur Fußball-WM in Südafrika erwartet. Doch ist das Land auch ganzjährig ein beliebtes Ziel für Touristen. "Wir haben 9,1 Millionen pro Jahr weltweit gesehen. Ein Großteil kommt aus Afrika und den europäischen Ländern. Deutschland ist der drittgrößte Markt mit 250.000 Besuchern", erklärt Theresa Bay-Müller von Südafrika Tourismus. 70 Prozent der Gäste aus Deutschland reisen wegen der guten Infrastruktur individuell durch das Land. "Die buchen zum Teil Ausflüge oder die fertige Rundreise mit dem PKW, weil wir ein ausgezeichnetes Straßenetz haben, besser als Deutschland, darf ich mal erwähnen." Besucher aus Deutschland erreichen Südafrika in zehn Stunden - ohne den befürchteten Jetlag, da die Zeitverschiebung maximal nur eine Stunde beträgt.

Wildlife und Barbecue

Nashorn im Krüger-Nationalpark (Foto: DW)

Nashorn im Krüger-Nationalpark

Groß ist dann die Auswahl an touristischen Highlights. "Jeder, der zum ersten Mal nach Südafrika fliegt, sollte unbedingt auf dem Tafelberg gewesen sein. Man muss unbedingt an das Kap der Guten Hoffnung fahren und eine Game-Safari, ein Wildlife-Erlebnis, muss unbedingt dabei sein." Hier bieten sich die vielen Nationalparks und privaten Tierreservate an. Eine Safari könnte auch für WM-Besucher zu einem beeindruckenden Erlebnis werden, wie Tourismusminister Marthinus van Schalkwyk betont. "Die Leute können am Morgen nach dem Frühstück Nashörner, Elefanten, Löwen und Kudus sehen. Dann gehen sie zu einem Fußballspiel am Nachmittag, und abends sind sie wieder im afrikanischen Busch zu einem Barbecue. Auf unsere Gäste warten einzigartige und spezielle afrikanische Events", so der Minister. Beliebt ist zudem Whale-Watching, die Walbeobachtung am Indischen Ozean.

Mandelas Geschichte

Der frühere Präsident Nelson Mandela mit der WM-Trophäe (Foto: AP)

Der frühere Präsident Mandela mit der WM-Trophäe

Auch kulturell hat das Land 16 Jahre nach dem Ende der Apartheid einiges zu bieten: "Wir haben eine reiche politische Geschichte. Menschen wie zum Beispiel Nelson Mandela, der nach 27 Jahren aus dem Gefängnis kam und Präsident wurde." Der ehemalige Bundesligaprofi und südafrikanische Nationalspieler Delron Buckley empfiehlt in diesem Zusammenhang einen Besuch des Johannesburger Stadtteils Sandton mit dem "Nelson-Mandela-Square. Das muss man unbedingt sehen. Dort steht eine Statue von Nelson Mandela. Das ist für mich das Größte überhaupt." Es gibt aber noch weitere gute Gründe für einen Besuch Südafrikas, so Tourismusmanagerin Theresa Bay-Müller. "Da sind die Kombination von Wein und Essen zu unschlagbaren Preisen oder das pulsierende Städteleben etwa in Kapstadt und Durban." Oder einfach einmal "die Seele baumeln zu lassen" an der Garden Route. "Südafrika ist ein so vielfältiges Land, dass man auf jeden Fall mal wieder kommt."

Urwald, Wüsten und Strände

Blick auf Durban am Indischen Ozean (Foto: DW)

Blick auf Durban am Indischen Ozean

Landschaftlich spannt sich der Bogen von sandigen Wüsten und endlosen Buschsavannen über karges Hochland bis hin zu subtropischen Urwäldern. In Südafrika finden sich zudem einige der schönsten Badeorte des afrikanischen Kontinents. "Es ist einfach nur phantastisch, seien es die Berge, das Meer, die Tierparks oder die dünne Besiedlung, die wir haben", schwärmt Wolfgang Jakob. Hamburgs ehrenamtlicher Botschafter lebt seit zehn Jahren in Südafrika und betont: "Wer einmal, zweimal, dreimal in diesem Land unterwegs war und die Vielfältigkeit und die Schönheit des Landes sieht, möchte nirgendwo anders wohnen."

Autor: Arnulf Boettcher
Redaktion: Joachim Falkenhagen

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