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Sport

Rydzek und Vogt holen Gold

Tolle Ausbeute für die DSV-Athleten. Kombinierer Johannes Rydzek gewinnt bei der nordischen Ski-WM die Goldmedaille. Den zweiten Titel sichert sich Carina Vogt auf der Normalschanze.

Mit nur einer Sekunde Vorsprung hat sich nordische Kombinierer Johannes Rydzek bei der nordischen Ski-WM in Falun in Schweden Gold im Wettbewerb von der Normalschanze gesichert. Der 23-Jährige setzte sich in einem packenden Schlussspurt gegen den Italiener Alessandro Pittin durch, Dritter wurde der Franzose Jason Lamy Chappuis. Für den Deutschen Skiverband (DSV) war es das erste Edelmetall bei den Wettkämpfen in Schweden. Rydzek feierte den größten Erfolg seiner Karriere.

Bei der WM 2011 in Oslo war er als 19-Jähriger dreimal Vizeweltmeister geworden, bei Olympia 2014 hatte er Silber mit dem Team geholt. "Ich habe einen super Sprung gemacht. Auf der Strecke habe ich versucht, meine Chance zu nutzen. Ich wusste genau, wo ich attackieren muss, und es hat gereicht", sagte der neue Weltmeister. Auch Bundestrainer Hermann Weinbuch fand nur positive Worte. "Er hat alles richtig gemacht. Nach dem besten Sprung in diesem Winter hat er zur rechten Zeit Verantwortung übernommen und insgesamt taktisch klug agiert. Er ist verdient Weltmeister."

Enttäuschung dagegen bei Topfavorit Eric Frenzel. Der nach dem Springen noch führende Olympiasieger musste sich mit dem vierten Platz begnügen. In der Loipe büßte Frenzel seine 21 Sekunden Vorsprung schnell ein und hatte im Finale nichts mehr zuzusetzen.

Carina Vogt holt Gold

Großer Jubel bei Carina Vogt. Nach ihrem Olympiasieg, holt sie auch den WM-Titel. (Foto: Reuters)

Großer Jubel bei Carina Vogt. Nach ihrem Olympiasieg, holt sie auch den WM-Titel

Die zweite Goldmedaille des Tages holte sich Skisprung-Olympiasiegerin Carina Vogt. Die 23-Jährige flog bei der WM in Falun auf starke 91,5 und 92,0 Meter und siegte mit 236,9 Punkten knapp vor der Japanerin Yuki Ito (235,1). Bronze ging an die Österreicherin Daniela Iraschko-Stolz (233,8), die nach dem ersten Durchgang noch in Führung gelegen hatte. Für Vogt war es 374 Tage nach der historischen Goldmedaille in Sotschi die erste WM-Einzelmedaille ihrer Karriere. "Es ist wieder etwas fast Unmögliches passiert, unglaublich. Ich hatte nach dem ersten Durchgang vier Punkte Rückstand und hätte nicht gedacht, dass es noch reicht", sagte die neue Weltmeisterin überglücklich.

tk/asz (sid, dpa)

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