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Sport-News

Ryder Cup: Europa vor Schlusstag in Front

Europas Golf-Elite geht mit einer Führung in die zwölf Einzel am Schlusstag des Ryder Cup. Deutschlands bester Golfer Martin Kaymer verliert am Samstag zunächst, erkämpft dann aber einen halben Punkt.

Die Spannung beim 40. Ryder Cup ist kaum zu überbieten: Nach vier Runden lag Europa am Samstag mit 10:6 gegen die USA in Führung. Vor zwei Jahren hatten die Amerikaner in Medinah mit dem gleichen Ergebnis vorn gelegen, am Ende aber verloren. Nur Martin Kaymer kam in den Vierer im schottischen Gleneagles nicht richtig klar. Seine Vormittagspartie verlor der Weltranglisten-Zwölfte mit seinem Partner Thomas Björn aus Dänemark. Zwar führten sie nach vier Löchern mit zwei Punkten. Danach verließ sie das Glück, die Abschläge wurden ungenau. Die US-Youngsters Patrick Reed und Jordan Spieth drehten wie schon am Freitag richtig auf und machten das Match an Loch 15 zu. Im klassischen Vierer, bei dem die Spieler abwechselnd einen Ball schlagen, erkämpfte Kaymer anschließend gemeinsam mit dem Engländer Justin Rose einen halben Punkt. "Es war eine aufregende Partie, wir hatten Chancen und haben am Ende verdient einen halben Punkt geholt", sagte Kaymer, der viele Putts ganz dicht am Loch vorbeischob.

Der Weltranglistenerste Rory McIlroy aus Norirland drehte zusammen mit Ian Poulter aus England das letzte Vormittagsmatch gegen Jimmy Walker und Rickie Fowler und holte einen halben Zähler. Poulter glich die amerikanische Führung mit einem langen Putt auf dem 16. Grün aus und schrie seine Freude laut heraus. Richtig gut drauf war McIlroy im zweiten Tagesmatch mit seinem Lieblingspartner Sergio Garcia. Das Duo siegte gegen die erfahrenen Jim Furyk und Hunter Mahan bereits nach 16 Bahnen.

In den zwölf Einzeln müssen am Sonntag alle Golfer noch einmal, bis am Abend ein Sieger im Duell zwischen Europa und den USA feststeht.

asz/ck (dpa, sid)

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