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Volontariat

Ruth Krause aus Deutschland

Ruth Krause ist seit März Programm-Volontärin der DW. Nach zwei Seminarmonaten in der DW Akademie startet sie nun in der Kulturredaktion durch. Es folgt unter anderem eine Station bei der DW in Brüssel.


Wie bist Du zur DW, zum Volontariat gekommen?

Ich wollte unbedingt beim Rundfunk arbeiten, aber trotzdem mit interkulturellen Themen zu tun haben. Während des Studiums war ich viel im Ausland - und würde es einfach vermissen, im Alltag überhaupt keine Fremdsprachen mehr zu hören. Dass die Bewerbung bei der DW geklappt hat, war deshalb die Erfüllung eines Traumes!

Was hat Dich während des Volontariats bisher am meisten überrascht?
Überrascht bin ich darüber, wie kurz mir das Volontariat plötzlich vorkommt: 18 Monate erscheinen zunächst eine lange Zeit, doch sie reichen mir gar nicht, um in allen Redaktionen mitzuarbeiten, die mich interessieren!

Was lernst Du für fachliche Inhalte kennen?
Ganz unterschiedliche: Von Nachrichten über Radiofeatures zu Mobile Reporting ist ja alles dabei im Trainingspaket. Am meisten Spaß haben mir bisher aber die Recherche zur Landwirtschaft im Irak, das Moderationstraining und die Arbeit in der Kulturredaktion gemacht.

Was bringt Dir das Volontariat persönlich?
Viele neue Kontakte zu ganz unterschiedlichen, interessanten Leuten hier im Haus. Gestern habe ich mich zum Beispiel mit Peter Hille getroffen, der in den letzten Monaten mit dem Rad durch Afrika gefahren ist.

Der aktuelle Jahrgang der DW Programm-Volontäre (Foto: DW).

Diese Jungjournalisten halten zusammen: Der aktuelle Volontärs-Jahrgang der Deutschen Welle

Wie ist die Stimmung in der Gruppe unter den Volontären?
Super! Wir verstehen uns sehr gut, darüber bin ich froh. Kreative Prozesse sind bei guter Gruppendynamik sehr viel einfacher, und ab und zu kann das Volontariat ja auch richtig anstrengend sein. Da ist es wichtig, dass die Gruppe zusammenhält.

Was machst Du nach einem Seminartag?
Nach so viel Zeit am Schreibtisch brauche ich Bewegung! Zweimal die Woche mache ich Capoeira, eine Art akrobatischer Kampftanz. Ab und zu überrede ich meinen Mitbewohner auch dazu, mit mir eine Motorradtour durchs Umland zu machen, und kümmere mich darum, dass unser ehemals grau-brauner Garten zur Gemüseplantage wird. Das ist zumindest das Wunschziel für den Feierabend. Oft falle ich aber auch einfach nur müde ins Bett.

Was möchtest Du nach dem Volontariat machen?
Dokus und Reportagen im Bereich Kultur. Natürlich wäre ich auch wieder gerne unterwegs, am liebsten für die DW Akademie in Südamerika.

"Die DW Akademie ist für mich..."
Spannend, neu, aufregend. Und der Ort, an dem ich mich als Nachwuchsjournalistin am besten aufgehoben fühle.

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