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"Russland ist einfach zu groß"

Viele DW-WORLD-User beschäftigt die Frage, warum wirtschaftliche Belange immer wieder wichtiger als Menschenrechte und Demokratie sind.

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Putins Rolle in Russland

Russland ist einfach zu groß, um mit jenen demokratischen Mitteln, die wir in der EU gewohnt sind, geführt werden zu können. Es braucht eine starke Hand, die es zielbewusst zum Erfolg bringt. Natürlich meine ich damit nicht Diktatur und Gewaltherrschaft! Demokratie für Russland ja, aber den dortigen Umständen angepasst. (Tobias Sänger)

Was würden wir davon halten, wenn der Kanzler der BRD in den frühen 1950er-Jahren ein früherer Gestapo-Offizier gewesen wäre? Unvorstellbar! Genau diese Situation haben wir aber in Russland. Ein KGB-Mitarbeiter ist Präsident. Wichtigstes Anliegen seiner Präsidentenschaft ist die Demontage der noch so jungen und unerfahrenen russischen Demokratiebewegung. ( Andreas Reh)

Deutschland und China

In China wird ein schwerer Kampf gegen Korruption und Kriminalität geführt - mit einigem Erfolg. Dabei hilft vor allem auch die große Macht der Regierung. Verhältnisse wie in Russland, wo die Kriminalität das gleiche ist wie der Staat, konnten bis jetzt verhindert werden. Für die Entwicklung des Landes, die Bekämpfung der Armut und die Gestaltung einer Zivilgesellschaft ist es besser, die "freie Meinungsäußerung" hinter die Erfordernisse von Recht und Ordnung zurückzustellen. ( J. Schmidt)

Ich bin ziemlich schockiert zu sehen, dass Herr Schröder vergnüglich auf der Automesse herumspaziert, während in China immer noch Ereignisse wie das um Liu Di möglich sind. Außerdem frage ich mich, warum innerhalb solcher Berichte auch hier in Deutschland kein Wort zum Thema Tibet fällt. Hat auch Deutschland schon akzeptiert, dass Tibet ein Teil Chinas sei? Ist es den deutschen Bürgern und Politikern denn überhaupt noch bewusst, dass es das Wort Menschenrechte in Tibet nicht gibt? (metog_karpo@yahoo.de)

Ich empfinde es sehr peinlich für die deutsche Demokratie, dass unsere Regierung dem schieren Nationalismus der Chinesen so viel Unterstützung zusagt - unter völliger Missachtung des Gedankens der freien demokratischen Selbstbestimmung der Völker - und darum geht es doch letzlich bei dem Taiwan-Problem. (Ernst Dietrich)

Hanauer Plutonium-Anlage

Politisch und gesellschaftlich ist dieser Export von Technologie und Wissen ein Signal, dass die deutschen Bemühungen in der Umweltpolitik, national wie international, und der Vertrauenswürdigkeit in "brenzligen Situationen der Weltpolitik" konterkariert. Es lässt sich schwer erklären, die Umwelt zu schonen und "radioaktiven Müll produzierende Fabriken" zu exportieren, ebenso politische Signale der Unterstützung eines nicht-demokratischen Regimes zu senden. ( Reto Schneider)

Ja, der Verkauf des Hanuaer Atomwerks ist völlig falsch und auch geradezu gefährlich. China sollte niemals so etwas bekommen, so lange es eine Diktatur ist und die Menschenrechte missachtet. Ich hoffe, dass die grüne Opposition stark genug ist, um diesen Wahnsinnsverkauf zu verhindern. (Thomas Hofer)

Mini-Atomwaffen

Die Amerikaner tun, was sie wollen. Die Meinung anderer Länder ignorieren sie, wenn es zu ihrem eigenen wirtschaftlichem Vorteil ist. Das Amerikanische Volk ist leider genau so blöd wie ihr jetziger Präsident und gibt ihm Rückendeckung für seine verbrecherischen Handlungen. Ich habe lange Zeit mit Amis zu tun gehabt und kenne sehr gut ihre Einstellung zum Rest der Welt. ( Kriesten Roger)

Hugo Chavez und Venezuela

Man muss sich bewusst sein, dass die US hier Interveniert. Auch hier gibt es "Öl" zu ernten. Hugo Chavez ist ein starker, intelligenter, selbstsicherer Mann und Führer. Er lässt sich von den US-Bush-Hampelmännern nicht erpressen, noch einschüchtern. Der US-"Bully" jedoch, scheut vor keiner Untat zurück. Durch ihre Untergrund-CIA rekrutiert, organisiert, und unterstützt die US-"Terroristen", um das Land in Unzufriedenheit (durch Media Propaganda), Tumult und Bürgerkrieg (ihre "Spezialität"), zu stürzen, bis dass sie ihre "Marionettenpuppenfigur" an die Macht befördern können. (D. Hadorn)

Anmerkung in eigener Sache:

Wir freuen uns über jede Zuschrift, aber wir können nicht alle Leserbriefe veröffentlichen. Aus redaktionellen Gründen behalten wir uns Kürzungen vor. Die Inhalte entsprechen nicht unbedingt der Meinung der Redaktion.



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  • Datum 06.12.2003
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