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Wirtschaft

Russland drosselt Erdölförderung nur leicht

Russland drosselt seine Erdölförderung nur schwach. Der Ölpreis sank leicht weiter.

Im Streit um eine Senkung der Öl-Förderquoten hat Russland nur geringe Zugeständnisse gemacht und den Ölpreis an den Weltmärkten damit nach unten gezogen. Moskau sei zu einer Kürzung der Produktion um 50.000 Barrel pro Tag bereit, kündigte Vize-Regierungschef Viktor Christenko am Freitag in Moskau nach einem Treffen mit den Chefs der wichtigsten russischen Ölfirmen an. Damit blieb Russland weit hinter der Forderung der Organisation Erdöl exportierender Länder (OPEC) und den Erwartungen der Händler. Die OPEC verlangt jedoch zur Stützung der niedrigen Preise von Russland eine weitaus stärkere Drosselung, nach Medienberichten um bis zu 300.000 Barrel täglich. Entsprechend reagierte der Ölpreis: Am Londoner Markt sank der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent um 1,20 Dollar auf 18,70 Dollar (41,67 Mark/21,30 Euro).