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Aktuell Welt

Russisches Staatsfernsehen: Anschlag auf Putin verhindert

Russische Spezialkräfte haben einem Bericht des Staatsfernsehens zufolge einen geplanten Anschlag auf Regierungschef Putin verhindert. Die Aktion sei für die Zeit nach den Präsidentenwahlen geplant gewesen, hieß es.

Das russische Staatsfernsehen, das vom Kreml kontrolliert wird, berichtete am Montag über die Festnahme zweier Männer, bei denen es sich um Islamisten handeln soll. Sie hätten die Tat in der ukrainischen Hafenstadt Odessa vorbereitet und vorgehabt, Wladimir Putin unmittelbar nach der Wahl am 4. März zu töten. Wie der Anschlag genau vonstatten gehen sollte, wude zunächst nicht bekannt.

Drahtzieher in Tschetschenien

Ukrainische und russische Geheimdienste hätten in dem Fall zusammengearbeitet und die Täter festgesetzt. Die beiden Männer hätten ausgesagt, dass sie im Auftrag des tschetschenischen Rebellenführers Doku Umarow gehandelt hätten. Dieser sei in der Vergangenheit für mehrere blutige Anschläge in der russischen Hauptstadt verantwortlich gemacht worden, hieß es.

Porzellan-Figuren von Wladimir Putin und Dmitrij Medwedew auf dem Schachbrett. DW/ Vyacheslav Yurin Jan 2012

Putin will Dmitri Medwedew als Präsident ablösen.

Das russische Fernsehen veröffentlichte Videoaussagen der beiden Verdächtigen, die dem Bericht zufolge aus den Arabischen Emiraten stammten und über die Türkei in die Ukraine eingereist waren. Auf ihren Computern seien Anschlagspläne sowie Aufnahmen von Putins Regierungslimousine gefunden worden. Ein Sprecher Putins bestätigte den Fernsehbericht, ohne sich zu Einzelheiten zu äußern. Die Behörden in Russland und der Ukraine gaben keine Stellungnahme ab.

Bald wieder an der Spitze des Staates?

Der russische Ministerpräsident kandidiert am 4. März erneut für den Posten des Staatsoberhaupts. Seine Wahl gilt als sicher. Es wäre nach 2000 und 2004 die dritte Amtsperiode für Wladimir Putin als Präsident.

ml/as (dpa, afp, dapd)

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