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Ostmitteleuropa

Russisches Kapital ist in Polen nicht erwünscht

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Warschau, 5.10.2002, RZECZPOSPOLITA, poln.

Über die Hälfte der Polen sind der Meinung, dass die Investitionen großer russischer Konzerne in unserem Land für Polen von Nachteil sind. Die meisten Befragten befürchten, dass wir durch diese Investitionen in eine wirtschaftliche Abhängigkeit von Russland geraten könnten und dass das in Polen angelegte russische Geld gewaschen werden soll.

Der Gesamtwert der russischen Investitionen in Polen beläuft sich auf etwa 1,5 Milliarden Dollar. Ein großer Teil des Geldes wurde von dem russischen Konzern Gasprom in die polnische Firma EuroPol Gas investiert.

Die derzeitige Aufregung über die russischen Investitionen in Polen ist auf das Angebot des russischen Konzerns Lukoil zurückzuführen, der die Aktien der polnischen Raffinerie Rafineria Gdanska gemeinsam mit der britischen Firma Rotch kaufen will. Das Angebot aus Russland beträgt eine Million Dollar. Es wird jedoch als ein Angebot mit politischem und wirtschaftlichem Risiko bezeichnet, weil nach Polen russisches Kapital fließen wird. Ferner wird die Zahlungskraft des britischen Konzerns in Frage gestellt. (...)

Russisches Kapital wurde in Polen hauptsächlich in die Energie- und Kraftstoffbranche investiert. (...). (Sta)

  • Datum 07.10.2002
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  • Permalink http://p.dw.com/p/2jKt
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