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Syrien

Russische Armee tötet vier IS-Kommandeure

Bei einem russischen Luftangriff in Ost-Syrien sollen vier Kommandeure der Extremistenmiliz "IS" getötet worden sein. Darunter auch IS-"Kriegsminister" Gulmurod Chalimow. Allerdings sind hier die Angaben widersprüchlich.

Die russischen Angriffe auf IS-Stellungen erfolgten vom Mittelmeer aus (Reuters/Russian Defence Ministry)

Die russischen Angriffe auf "IS"-Stellungen erfolgten vom Mittelmeer aus

Die Agentur Reuters meldet, dass Chamilow schwer verletzt in die 20 Kilometer entfernte Region um al-Muhasan gebracht worden sei. Nach Informationen der russischen Nachrichtenagentur Interfax ist Chamilow ein ehemaliger tadschikischer Polizeioffizier, der unter anderem eine US-Ausbildung zum Kampf gegen Terroristen bekommen hat.

2015 war er untergetaucht und zum "IS" übergelaufen. In einem Video-Clip hatte er gedroht, den Dschihad in seine zentralasiatische Heimat zu tragen. Die USA hatten Berichten zufolge 2016 eine Belohnung von drei Millionen Dollar auf Hinweise zu Chamilows Aufenthaltsort ausgesetzt.

Hunderte Bürger der islamisch geprägten Ex-Sowjetrepublik Tadschikistan sollen sich nach Einschätzung von Sicherheitsbehörden dem "IS" angeschlossen haben. Die Regierung fürchtet, dass Rückkehrer Anschläge in ihrer Heimat verüben könnten.

Treffer auf Kommando-Bunker

Insgesamt seien bei dem Angriff auf die Stadt syrische Stadt Deir as-Saur rund 40 Kämpfer umgekommen, teilte das russische Verteidigungsministerium mit. Die Zielpersonen hätten sich in einem unterirdischen Kommando-Bunker aufgehalten, der getroffen worden sei, erklärte das russische Verteidigungsministerium auf Facebook.

cgn/se (afpe, ap, dpa, rtr)