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Kultur

Rushdie Präsident von amerikanischem PEN-Club

Der indisch-britische Schriftsteller Salman Rushdie ("Die satanischen Verse") ist neuer Präsident des amerikanischen PEN-Clubs. Er trete seine zweijährige Amtszeit in wenigen Tagen an, sagte der Exekutivdirektor des PEN American Center, Michael Roberts, am Dienstag (9.3.2004) in New York. Rushdie hatte das PEN American Center mit Hauptsitz in New York bereits in den vergangenen zwei Jahren als Vizepräsident mit geleitet. Die Wahl Rushdies zeige, dass der amerikanische PEN-Club sich um eine Vielfalt kultureller Einflüsse in der US-Literatur bemühe, sagte Roberts.

Rushdie hatte sich mit seinem 1988 erschienenen Buch den Zorn vieler Muslime zugezogen, die sich in ihrem religiösen Empfinden verletzt fühlten. Der iranische Revolutionsführer Ajatollah Khomeini verkündete im Februar 1989 einen Mordaufruf, eine "Fatwa", gegen den Schriftsteller. Als Begründung gab Khomeini damals an, dass Rushdie den Islam beleidigt habe. Danach führte der Autor gut zehn Jahres lang ein Leben im Versteck.

  • Datum 10.03.2004
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  • Permalink http://p.dw.com/p/4lmt
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