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Kultur

Ruhrgebiet singt 2010 mit einer Stimme - weiter Kritik an Essen

Das Ruhrgebiet will 2010 im Kulturhauptstadtjahr mit einer Stimme singen und seine wichtigste Verkehrsader in eine 59 Kilometer lange Kunstmeile verwandeln. Das sehen die ersten Planungen vor, die am Montag (13.10.2008) in Essen vorgestellt wurden. Der ruhrgebietsweite "Day of song" soll die rund 300.000 Amateur-Chorsänger der Region - darunter viele Bergmannschöre - und alle Gesangsfreunde zu spontanen Aktionen animieren. Die Sperrung der Autobahn A 40 am 18. Juli 2010 für Kulturaktionen aller Bürger werde Bilder voller Vitalität produzieren, die um die Welt gehen, prognostizierte Ruhr.2010-Chef und Ex-WDR-Intendant Fritz Pleitgen. Bisher stehen 150 Projekte mit rund 1500 Veranstaltungen fest.

Das einjährige Festival von 53 Städten und Gemeinden der Region mit insgesamt 5,3 Millionen Einwohnern hat neben einem 52-Millionen-Etat bisher rund 10 Millionen Euro Drittmittel eingeworben. Kritik gibt es an der Leitstadt Essen, die hoch verschuldet ist und sich nach Meinung des NRW-Kulturstaatssekretärs Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff nicht ausreichend bei der Finanzierung des Großereignisses engagiert.