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Reise

Ruhiges Eröffnungswochenende auf dem Nürnberger Christkindlesmarkt

Glühwein und Rostbratwürste, Weihnachtsbaumkugeln und Kinderspielzeug: Auf dem Nürnberger Christkindlesmarkt scheinen die Terroranschläge von Paris weit entfernt. Die Bilanz nach dem ersten Wochenende:

Kein dichtes Gedränge, sondern reichlich Platz für Selfies und Gruppenfotos: Bei leichtem Nieselregen war es am ersten Adventswochenende überraschend leer auf dem Nürnberger Christkindlesmarkt. Graue Wolken und ein kühler Wind sorgten nicht gerade für Vorweihnachtsstimmung.

Die Polizei in Nürnberg sprach am Sonntag von einem problemlosen Start in die Christkindlesmarkt-Saison. "Aus polizeilicher Sicht war es ein ruhiger Auftakt", sagte ein Sprecher. Die Polizei zeige aufgrund der aktuellen Sicherheitslage sowohl mit uniformierten als auch mit zivilen Beamten Präsenz. Allgemeine Sicherheitskontrollen werde es aber nicht geben, hatte die Polizei bereits im Vorfeld des Marktes erklärt.

Das Christkind Barbara Otto hatte den Markt am Freitagabend vor einer Kulisse von rund 20.000 Besuchern eröffnet. Dabei sprach die 18-Jährige den traditionellen Prolog von der Empore der Frauenkirche aus. Hinweise auf eine Gefährdung durch Terroristen hatte es nicht gegeben. Nürnbergs Wirtschaftsreferent Michael Fraas hatte die Marktbesucher im Vorfeld zu "gelassener Wachsamkeit" aufgerufen.

Die Stadt Nürnberg erwartet bis Heiligabend etwa zwei Millionen Gäste auf dem Markt - viele davon aus dem Ausland. Die 185 mit Tannengrün geschmückten rot-weißen Marktbuden bieten neben Glühwein, Lebkuchen und Rostbratwürsten typische Weihnachtsartikel an, wie Krippen, Kerzen, Weihnachtsschmuck und die berühmten "Zwetschgenmännle" - kleine Figuren aus Dörrobst.

ks/at (dpa)