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Reise

Royaler Besuch auf der Wartburg

Das niederländische Königspaar Willem-Alexander und Máxima startete auf der Wartburg bei Eisenach eine mehrtägige Reise in Deutschland. Weitere Stationen sind Weimar, Leipzig und Wittenberg.

Von Thüringen aus will das Paar bis Freitag auch nach Sachsen und Sachsen-Anhalt reisen. Auf dem dichtgefüllten Programm stehen 500 Jahre nach Beginn der Reformation originale Wirkungsstätten des Reformators Martin Luther sowie familiäre Bande der Familie nach Mitteldeutschland. In Weimar und Leipzig wird das Königspaar der Opfer des Zweiten Weltkriegs gedenken.

Auf der Wartburg wollen sich Willem-Alexander und Máxima mit Luthers Bibelübersetzung vertraut machen. Der mit Reichsacht und Kirchenbann belegte Reformator hatte dort 1521/22 in nur wenigen Wochen das Neue Testament ins Deutsche übersetzt - und damit eine Grundlage für eine einheitliche deutsche Schriftsprache gelegt. Höhepunkt des Rundgangs ist das restaurierte Luther-Stübchen in der Vogtei. Zuvor sehen sich die Gäste den romanischen Palas mit Elisabeth-Kemenate und Sängersaal an.

Martin Luther, 500 Jahre Reformation- Wartburg-Ausstellung zu 475 Jahren Lutherbibel (picture-alliance/dpa/Schmidt)

Die erste Ausgabe der vollständigen Übersetzung der Bibel durch Martin Luther

Der Weimarer Großherzog Carl Alexander hatte die mehr als 900 Jahre alte Burg Mitte des 19. Jahrhunderts aus ihrem Dornröschenschlaf geholt und restauriert. Er war mit der niederländischen Prinzessin Sophie verheiratet. Im Mai wird auf der Burg die Ausstellung "Luther und die Deutschen" eröffnet. Sie ist neben Berlin und Wittenberg eine von drei zentralen Ausstellungen in Deutschland zum Reformationsjubiläum. Die Wartburg gehört zum Unesco-Weltkulturerbe.

isi/ks (dpa)
 

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