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Kultur

Rowohlt stößt Kursbuch ab

Der Rowohlt Verlag Berlin will die Zeitschrift Kursbuch nicht weiter verlegen. Das bestätigte Rowohlt-Verleger Alexander Fest der "Berliner Zeitung" am Samstag (31.7.2004). Das Kursbuch finde keine neuen Leser mehr. "Das scheint das Unternehmen einer Generation gewesen zu sein. So schön die Texte sind, man muss auch Leser haben", sagte Fest. Die Zahl der Abonnenten sei stetig und schnell gesunken auf zuletzt 2400, die Werbung sei kaum auf Resonanz gestoßen.

Mitherausgeber Tilman Spengler sagte dazu, "das Wort Werbung im Zusammenhang mit den Bemühungen des Rowohlt Verlages kann ich nur ironisch verstehen". Bis Mitte kommenden Jahres sollen noch drei Hefte bei Rowohlt Berlin erscheinen. Laut Spengler, der seit 25 Jahren das Kursbuch mitherausgibt, bemüht man sich um einen neuen Verlag. Das Kursbuch sei in seiner Geschichte "beständiger als manche Verlage".

Die 1965 von Hans Magnus Enzensberger gegründete Zeitschrift, die in den 1970er Jahren Auflagen von 50.000 Exemplaren erreichte, erschien schon bei Suhrkamp, Wagenbach, Rotbuch und schließlich Rowohlt Berlin.

  • Datum 31.07.2004
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  • Permalink http://p.dw.com/p/5Nab
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