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Kultur

Rote Dessous und Glücksfische: Silvester in Europa

Andere Länder, andere Sitten: In Europa gibt es viele unterschiedliche Bräuche zum Jahreswechsel. Wir haben die schönsten und skurrilsten für Sie zusammengestellt, von Schottland bis zur Türkei.

Vom Stuhl springen, sich den Mund mit Trauben vollstopfen oder Wasserhähne laufen lassen: Die Europäer waren über viele Jahrhunderte hinweg sehr kreativ im Erfinden von Silvesterbräuchen, die bis heute mit großem Vergnügen zelebriert werden. Hinter allem steht der Aberglaube, denn schließlich geht es in der Silvesternacht um Rituale, Glücksbringer, besondere Speisen und fast überall um lautes Geknalle und Feuerwerk.

Das Krachmachen ist älter als das Mittelalter - damals wurde um Mitternacht mit Töpfen und Pfannen ordentlich Radau gemacht, um böse Geister zu vertreiben. Später kamen Kirchenglocken und Kanonenböller dazu. Heute kann jeder einen Feuerwerkskörper in die Luft schießen - davon wird vor allem in Deutschland viel Gebrauch gemacht.

Auch wenn es sich bei den Bräuchen um Aberglauben handelt, machen die Menschen sie gerne mit. Dass aber rote Dessous wirklich Glück bringen, wie etwa einen Lottogewinn, glauben sicher nur hoffnungslose Romantiker. Die Bräuche runden den meist festlichen Silvesterabend ab und lassen die meisten Menschen mit guter Laune ins neue Jahr rutschen.

Rutschen auch Sie gut - nur das Beste für 2017 wünscht Ihnen die Kultur-Online-Redaktion.

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