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Wort der Woche

Rosskur

Nicht nur Pferde werden mit einer Rosskur geheilt. Auch Menschen bekommen diese wenig sanfte Form der Behandlung.

Nicht jeder mag sie, eine Rosskur. Oft ist sie aber nötig, um jemanden zu heilen oder um eine Besserung zu erreichen. Da kocht die Oma der kranken Enkelin einen übel riechenden und bitter schmeckenden Tee, damit sie gesund wird. Eine Regierung erhöht die Steuern, damit der Schuldenberg abgetragen wird; oder ein Hausbesitzer ersetzt alle Teppiche im Haus durch Holzfußböden, weil er nicht ständig die Teppiche reinigen will. Ross ist eine etwas veraltete Bezeichnung für Pferd und eine Kur ist eine Behandlung. Der Begriff Rosskur stammt aus dem Mittelalter. Damals war der Schmied nicht nur für die Hufe der Pferde zuständig, sondern auch für die Gesundheit der Menschen. Er hat zum Beispiel Zähne gezogen. Die Behandlung des Schmieds war sehr unangenehm und darum steht der Begriff Rosskur heute im übertragenen Sinn für eine raue und wenig sensible Behandlung. Aber wie unangenehm sie auch sein mag: in der Regel geht es einem nach einer Rosskur sehr viel besser.

Autorin: Hanna Grimm

Redaktion: Beatrice Warken

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