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Fit & gesund

Rosmarin - eine vielseitige Heilpflanze

Ätherische Öle, Bitterstoffe und Harze machen den intensiven Duft des Rosmarin-Strauchs unverwechselbar. Aber Rosmarin kann noch mehr als nur angenehm duften. In der Naturheilkunde wird seine anregende Wirkung geschätzt. Außerdem soll er entkrampfend wirken und die Durchblutung fördern.

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Schon die Griechen nutzen Rosmarin in der Antike wegen seiner anregenden Wirkung. Benediktinermönche brachten die Pflanze über die Alpen nach Norden. Sie erkannten ihre Heilkraft gegen Rheuma-Schmerzen. Inzwischen ist das in der Naturheilkunde anerkannt. Noch heute wird Rosmarin-Salbe verwendet, um damit die Gelenke einzureiben. Wer eine solche Salbe selbst herstellen will, kann Wollwachs und Bienenwachs in heißem Pflanzenöl auflösen, ätherisches Rosmarin-Öl hinzugeben und die Salbe abkühlen lassen.
Die durchblutungsfördernde Wirkung nutzen viele, ganz unterschiedliche Rosmarinprodukte. Im Shampoo soll er so den Haarwuchs fördern, im Badesalz den Kreislauf wieder in Schwung bringen. Als ätherisches Öl soll er helfen, die Konzentration zu steigern. Und Rosmarin-Blätter werden als Tee aufgebrüht. In der Naturheilkunde wird er bei Kreislaufbeschwerden angewandt und um die Verdauung anzuregen.

Für den Tee einen gehäuften Teelöffel Rosmarinblätter pro Tasse verwenden und zehn Minuten ziehen lassen. Dafür kann man getrocknete oder frische Blätter verwenden.

Man kann Rosmarin natürlich auch direkt als Gewürz einsetzen  – so erfüllt er gleich einen doppelten Zweck: er verleiht dem Essen geschmacklich eine ganz besondere Note und regt dazu den Appetit an und verbessert die Verdauung.