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Sport

Rosberg rast, Vettel strandet

Deutschlands derzeit bester Pilot Nico Rosberg hofft nach seinem Trainingserfolg auf seinen ersten Sieg in der Wüste von Bahrain. Sein Landsmann Sebastian Vettel muss dagegen seinen Ferrari vorzeitig abstellen.

Mercedes-Pilot Nico Rosberg hat in der Wüste von Bahrain seine Ansprüche auf den fünften Sieg in Serie unterstrichen. Der 30-Jährige verwies im freien Training zum Großen Preis von Bahrain in Sakhir (MESZ 17.00 Uhr) Weltmeister Lewis Hamilton im zweiten Silberpfeil auf Rang zwei. Rosbergs Vorsprung auf den Dauerrivalen aus England betrug mehr als zwei Zehntelsekunden.

Im Training unter Flutlicht deutete sich indes an, dass Mercedes der Konkurrenz zumindest im Qualifying am Samstag wieder davonfährt. Sebastian Vettel lag rund 1,6 Sekunden hinter Rosberg und wurde nur Sechster. Im ersten Abschnitt konnte Vettel wegen Problemen mit dem verstellbaren Heckflügel (DRS) nur 14 Runden drehen. Eine Viertelstunde vor dem Ende stellte er seine "Margherita" mit den Worten "da ist etwas nicht in Ordnung" an der Strecke ab - es war eine Radmutter. Zudem berichtete Ferrari zeitgleich von Elektronikproblemen am SF16-H.

Überraschend belegte Ex-Weltmeister Jenson Button (England) im McLaren-Honda den dritten Platz. Vettels Teamkollege Kimi Räikkönen (Finnland) wurde Fünfter, Nico Hülkenberg (Deutschland) landete im Force India nur auf dem enttäuschenden 17. Rang. Rookie Pascal Wehrlein (Deutschland) schloss als 19. ab. Das Qualifying am Samstag wird erneut nach dem umstrittenen neuen Eliminations-Modus ausgetragen, bei dem die jeweils langsamsten Fahrer im 90-Sekunden-Takt ausscheiden.

Nach dem Startverbot für Fernando Alonso in Bahrain gibt der junge Belgier Stoffel Vandoorne sein Formel-1-Debüt. Der amtierende GP2-Champion wird mit Vorschusslorbeeren überhäuft.

sw (dpa, sid)

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