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Sport

Rosberg holt die Heim-Pole

Mit starken Nerven sichert sich Nico Rosberg die Pole Position beim "Heimspiel" auf dem Hockenheimring. Dabei lässt er sich auch von kurzzeitigen Elektronikproblemen nicht aufhalten.

Mercedes-Pilot Nico Rosberg drehte im Qualifying zum Großen Preis von Deutschland am Samstag die schnellste Runde und verwies seinen Teamrivalen Lewis Hamilton auf den zweiten Platz. Damit hat Rosberg im letzten Rennen vor der Sommerpause (Sonntag, ab 14 Uhr im DW-Liveticker) beste Chancen, dem Weltmeister die Führung im WM-Klassement wieder abzunehmen. Vor zwei Jahren hatte der mittlerweile 31-Jährige auf dem Hockenheimring von der Pole aus gewonnen.

Dritter wurde Daniel Ricciardo im Red Bull. Für den viermaligen Weltmeister Sebastian Vettel, der noch nie in Hockenheim gewinnen konnte und im Ferrari in diesem Jahr auch noch auf den ersten Sieg wartet, blieb nur der enttäuschende sechste Platz. Nico Hülkenberg wurde im Force India Siebter, wurde aber nachträglich in der Startaufstellung wegen des Einsatzes eines falschen Reifen-Satzes um einen Platz nach hinten versetzt. Pascal Wehrlein kam im Manor auf Rang 18, rückte dann aber auf Position 17 vor, weil Romain Grosjean (eigentlich 15.) wegen eines Getriebewechsels in seinem Haas-Rennwagen fünf Plätze nach hinten strafversetzt wurde.

Zum elften Mal Mercedes vorn

Die Pole machten Hamilton und Rosberg weiter unter sich aus. Sechsmal startete Hamilton bereits in diesem Jahr vom ersten Platz, viermal Rosberg. Einmal nur konnte im Australier Ricciardo in Monaco ein Fahrer die Phalanx der Silberpfeile durchbrechen. In der Gesamtwertung hat Hamilton derzeit sechs Punkte Vorsprung auf Rosberg, erst am vergangenen Wochenende in Ungarn hatte der Engländer sich erstmals in diesem Jahr an die Spitze gesetzt.

"Die Pole fühlt sich toll an, es war eine großartige Runde", resümierte Rosberg. "Nach meinen Elektronikproblemen am Anfang von Q3 hatte ich nur eine Chance. Wenn das nicht gut läuft, ist man ganz schnell nur Siebter. Ich habe keine Ahnung, was es war. Das Gas war einfach weg. Aber ich bin sicher, dass wir das bis morgen in den Griff bekommen." Hamilton gab sich indes optimistisch für das Rennen: "In Hockenheim kann man sehr gut überholen, auf kaum einem Kurs ist es einfacher."

og (sid, dpa)

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