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Filme

Romy Schneiders Grab geschändet

Unbekannte haben die Grabstätte von Romy Schneider auf dem Friedhof in Boissy-sans-Avoir westlich von Paris beschädigt. Die Schauspielerin wurde als "Sissi" weltberühmt und 1982 in ihrer Pariser Wohnung tot aufgefunden.

Boissy-sans-Avoir hat nur rund 600 Einwohner, aber einen Friedhof, auf dem eine weltweit bekannte Schauspielerin begraben ist. Romy Schneider fand dort nach ihrem Tod die letzte Ruhe. Doch mit der Ruhe war es am Wochenende vorbei: Unbekannte sollen ihren Grabstein verrückt und die Gruft geöffnet haben, berichtete die Nachrichtenagentur AFP am Montag. Schwerere Beschädigungen seien allerdings nicht entdeckt worden. Jetzt untersucht die örtliche Polizei den Fall.

Internationaler Durchbruch mit "Sissi"

Unter dem Künstlernamen Romy Schneider (1938-1982) machte Rosemarie Magdalena Albach Karriere. In der "Sissi"-Trilogie spielte die deutsch-französische Schauspielerin in den 1950er Jahren Kaiserin Elisabeth von Österreich. Sie wurde weltweit bekannt, ein Star in Europa und den USA und konnte sich fortan ihre Rollen aussuchen.

Sie zog 1958 nach Paris, arbeitete mit großen Regisseuren wie Luchino Visconti und Orson Welles, spielte an der Seite von Audrey Hepburn und Omar Sharif. Beruflich lief es hervorragend. Ganz anders verhielt es sich in ihrem Privatleben – welches die Medien genüsslich ausschlachteten. Im Juli 1981 verunglückte ihr 14-jähriger Sohn. Ein Schicksalsschlag, über den sie nicht hinweg kam.

Um ihren Tod ranken sich viele Gerüchte. War es Suizid? War es ein Unfall? Belegt ist nur: Ihr Herz hörte in der Nacht zum 29. Mai 1982 auf zu schlagen. Da war Romy Schneider gerade mal 43 Jahre alt.

rey/uh (KNA, afpd, dpa)

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