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Aktuell Amerika

Romney holt sich Favoritenrolle zurück

Im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der US-Republikaner hat Mitt Romney einen wichtigen Doppelsieg errungen. Er konnte bei den Vorwahlen in Michigan und Arizona die meisten Stimmen erzielen.

Der frühere Gouverneur von Massachusetts, Mitt Romney, darf im Kampf um die Präsidentschaftskandidatur seiner Republikanischen Partei wieder als Favorit gelten: In Michigan konnte sich der 64-jährige Multimillionär - wenn auch knapp - gegen den christlich-konservativen Ex-Senator Rick Santorum durchsetzen. Der Sieg in Michigan gilt als äußerst wichtig für Romney, weil er in dem Staat geboren wurde und sein Vater hier einst ein beliebter Gouverneur war.

Laut Medienberichten kam Romney auf 41 Prozent der Stimmen, Santorum erhielt 38 Prozent. Abgeschlagen auf den hinteren Plätzen landeten in Michigan der texanische Abgeordnete Ron Paul mit zwölf Prozent und der ehemalige Chef des Repräsentantenhauses, Newt Gingrich, mit sieben Prozent.

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US-Vorwahlen: Romneys mühsamer Sieg

Bei den Vorwahlen in Arizona erzielte Romney hingegen wie erwartet einen klaren Erfolg. Nach ersten Auszählungen setzte er sich mit zweistelligem Vorsprung gegen Santorum durch. Romney erhielt demnach 48 Prozent, Santorum 26 Prozent, Gingrich 16 Prozent und Paul acht Prozent. Seine Rivalen hatten in diesem Bundesstaat allerdings auch kaum Werbung für sich gemacht. Romney vereinigt damit alle 29 Delegierten des südwestlichen Bundesstaates für den Nominierungsparteitag auf sich.

6:4 für Romney

Mit nunmehr sechs Vorwahlsiegen kann sich Romney vom restlichen Kandidatenfeld absetzen. Während Santorum bisher immerhin in vier Staaten gewann, kam Gingrich nur auf einen Erfolg. Paul hat noch gar keinen Sieg eingestrichen.

Nächsten Samstag wird im Nordwesten der USA im Bundesstaat Washington gewählt. In der kommenden Woche finden dann am sogenannten "Super-Dienstag" Vorwahlen in gleich zehn Staaten statt. Wen die Republikaner gegen Amtsinhaber Barack Obama schicken werden, entscheidet sich endgültig allerdings erst in der zweiten Jahreshälfte. Die Präsidentschaftswahl findet am 6. November statt.

wa/qu/kle (afp, dpa, dapd)

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