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Welt

Romney gewinnt auch in New Hampshire

Im Kampf um die Präsidentschaftskandidatur der US-Republikaner hat Mitt Romney seinen Favoritenstatus gefestigt. Bei der Vorwahl im Bundesstaat New Hampshire feierte er einen klaren Sieg.

Mitt Romney mit feiernden Anhängern (Foto: dapd)

Romney mit feiernden Anhängern nach seinem Vorwahlsieg in New Hampshire

Nach Hochrechnungen des US-Nachrichtensenders CNN erhielt der ehemalige Gouverneur des Nachbarstaates Massachusetts rund 39 Prozent der Stimmen. Auf dem zweiten Platz landete mit etwa 23 Prozent der texanische Kongressabgeordnete Ron Paul. Dritter wurde der ehemalige US-Botschafter in Peking, Jon Huntsman, mit rund 17 Prozent. Neben CNN erklärten auch die anderen US-Fernsehanstalten Romney zum Sieger der zweiten Vorwahl in New Hampshire.

Der 64-jährige hatte bereits die erste Vorwahl gewonnen, wenn auch nur hauchdünn. Im Bundesstaat Iowa hatte der Ex-Gouverneur einen Vorsprung von acht Stimmen vor dem ultrakonservativen ehemaligen Senator von Pennsylvania, Rick Santorum. Dieser erhielt jetzt in New Hampshire nur zehn Prozent der Stimmen.

Schwung für die nächste Abstimmung

Mit seinen zwei Siegen kann der Mormone Romney nun mit Rückenwind nach South Carolina reisen, wo die Stimmen strengreligiöser Christen bei der dritten Vorwahl-Runde am 21. Januar ausschlaggebend sein könnten. Ein Sieg Romneys auch in dem Südstaat könnte bereits eine Vorentscheidung im Rennen um die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner bedeuten. Offiziell nominiert wird der Kandidat der Oppositionspartei nach Vorwahlen in allen Bundesstaaten auf einem Parteitag im August.

Bei den Demokraten ist der Nominierungsprozess diesmal lediglich Formsache, da es keinen Gegenkandidaten für Präsident Barack Obama gibt. Nach einer aktuellen Umfrage würde Amtsinhaber Obama die Präsidentenwahl am 6. November gegen einen Herausforderer Romney gewinnen. Danach erhielte Obama 48 Prozent der Stimmen und Romney 43 Prozent.

wl/rb (dpa,rtr,dapd,afp)

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