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Aktuell Welt

Romney auf Schmusekurs in Israel

Der republikanische Präsidentschaftskandidat will auch die Stimmen der jüdischen Wähler in den USA. Ein Besuch bei Premier Netanjahu und die gemeinsame Beschwörung des Feindbildes Iran können da nicht schaden.

US-Präsidentschaftsbewerber Mitt Romney hat bei seinem Israel-Besuch die Gefahr einer nuklearen Aufrüstung des Iran betont. Er nehme dies sehr ernst, sagte Romney bei einem Treffen mit dem israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu in Jerusalem. Netanjahu meinte zu der Einschätzung Romneys, die "größte Gefahr für die Welt" sei ein atomar aufgerüstetes Ajatollah-Regime: "Mitt, da kann ich nur voll und ganz zustimmen!"

Die Sanktionen und Verhandlungen mit dem Iran hätten bislang nichts bewirkt, so der israelische Regierungschef weiter. Daher sei eine starke militärische Drohung zusammen mit Sanktionen gegen Teheran notwendig. Mit Hinblick auf die Umwälzungen in der arabischen Welt sagte Netanjahu: "In diesem großen Aufruhr ist Israel der einzige stabile demokratische Verbündete für die USA."

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Israel: Romney auf Wahlkampftour

Gespräche auch mit den Palästinensern

Mit seiner einwöchigen Auslandsreise will sich der designierte republikanische Herausforderer des demokratischen US-Präsidenten Barack Obama auch international profilieren. Romney sagte, die Lage in Syrien und Ägypten sei ebenfalls ein zentrales Thema seiner Gespräche in Israel. Sein Besuch wird als Versuch gesehen, vor der Präsidentenwahl im November pro-israelische Wähler in den USA auf seine Seite zu ziehen. Romney traf in Jerusalem auch mit Präsident Schimon Peres zusammen. Vorgesehen sind ferner Gespräche mit Oppositionspolitikern sowie mit dem palästinensischen Ministerpräsidenten Salam Fajad.

sti/se (rtr,dpa,ap)

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