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Reise

Rom: Lichtkonzept für Forum Romanum

Das archäologische Herz Roms wurde mit 450 LED-Strahlern ausgestattet, die eine farblich fein abgestimmte Beleuchtung der antiken Ruinen ermöglichen.

Wie der Leiter der römischen Archäologiebehörde, Francesco Prosperetti, laut italienischen Medien sagte, sollen die unterschiedlichen Lichttöne Eigenschaften der über 2000 Jahre alten Bauwerke zur Geltung bringen, die im Tageslicht sonst nicht hervortreten.

Zum Feiertag der Gründung Roms an diesem Donnerstag (21. April) soll die neue Beleuchtung erstmals abends zu sehen sein. Danach ist das Forum Romanum bis 28. Oktober jeden Freitag von 20.00 Uhr bis Mitternacht für Gruppenführungen geöffnet.

Den Berichten zufolge sollen etwa die Säulen des Tempels des Antoninus Pius und der Faustina in einem weichen Weiß angeleuchtet werden, die darüber errichtete Kirche San Lorenzo in Miranda hingegen in einem Goldton.

In das neue Beleuchtungskonzept einbezogen sind alle bedeutenden Bauten entlang der Via Sacra vom Titusbogen bis zum Triumphbogen des Septimius Severus. Sein Vorbild hat die Anlage, die von der Archäologiebehörde und dem römischen Energieversorger Acea gemeinsam konzipiert wurde, in der neuen Ausleuchtung der Sixtinischen Kapelle. Daran war 2014 ein deutsches Unternehmen beteiligt.

Vorteile der LED-Technik liegen laut den Archäologen neben der differenzierten Farbabstufung in der fehlenden Wärmeentwicklung der Lampen und dem geringeren Stromverbrauch. Demnach soll die Leistungsaufnahme der Scheinwerfer auf dem Forum von 65 Kilowatt auf 18 Kilowatt sinken.

is/ks (kna)