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Rolf Hochhuth

Schon mit seinem Debüt sorgte Rolf Hochhuth für einen Skandal. Das Schauspiel "Der Stellvertreter" von 1963, in dem er der Kirche eine Mitschuld am Holocaust gibt, wurde zum Welterfolg.

Hochhuth gilt als einer der wichtigsten, aber auch umstrittensten deutschen Dramatiker der Nachkriegszeit. Am 1. April 1931 als Sohn eines Schuhfabrikanten im hessischen Eschwege geboren und unter dem NS-Regime aufgewachsen, wird die dunkelste deutsche Vergangenheit sein bestimmendes Lebensthema. In den 1960er Jahren wurde er zu einem Hauptvertreter des sogenannten Dokumentartheaters, einer Mischung von dokumentarischem Material und fiktionalen Elementen.