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Pressemitteilungen

Rolf Drees: Russische Regierung muss Vertrauen ausländischer Investoren wiederherstellen

Sprecher von Union Investment im Interview mit DW-TV


"Es kann nicht im Interesse Russlands sein, wenn das Vertrauen ausländischer Kapitalgeber erschüttert wird, denn man braucht weitere Investitionen." Das sagte Rolf Drees, Sprecher der drittgrößten deutschen Fondsgesellschaft Union Investment, in einem Interview mit DW-TV. Neben Union Investment ist auch die Fondsgesellschaft der deutschen Sparkassen, Deka Investment, nach wie vor am größten russischen Ölkonzern Yukos beteiligt, der vor dem Zusammenbruch steht. "Wir haben unsere Anteile an Yukos schon weitgehend reduziert, weil wir die Gefahr sehen, dass wir irrationalen Handlungen ausgesetzt sind. Was die Politik dabei macht, ist mit kaufmännischen Prinzipien nicht mehr zu erklären", so Drees auf DW-TV weiter.


In einem Brief an den russischen Präsidenten Putin hatte der Finanzexperte das Vorgehen der russischen Regierung kritisiert und auf mögliche Folgen für ausländische Investoren hingewiesen. Das Land sei ein guter Standort, aber dazu bedürfe es auch "klarer Spielregeln, und die heißen Sicherheit für ausländische Investoren". Yukos sei einmal das beste Unternehmen Russlands gewesen, "sehr solide und, was die Transparenz betrifft, hervorragend". Auf Grund eines politischen Zwistes werde das Unternehmen in den Konkurs getrieben, erklärte Drees im deutschen Auslandsfernsehen.

7. Juli 2004
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  • Datum 07.07.2004
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  • Permalink http://p.dw.com/p/5HCK
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